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Drastische Kürzung um 810255 Euro für das Jobcenter

Kreis Peine Drastische Kürzung um 810255 Euro für das Jobcenter

Kreis Peine. Schlechte Nachricht für den Kreis Peine als Optionskommune: Da die Zahl der Langzeitarbeitslosen sinkt, wird die Eingliederungshilfe des Bundes in diesem Jahr um 810 255 Euro gekürzt.

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Das Jobcenter des Kreises Peine an der Stederdorfer Straße.

Quelle: A

Diese Info steht im Arbeitsmarktprogramm 2013 des Jobcenters, das jetzt im Ausschuss für Gleichstellung, Arbeit und Soziales vorgestellt wird.

Die drastische Kürzung des Bundes von etwa 5,9 Millionen Euro auf 5,1 Millionen Euro (das exakte Minus beträgt 810 255 Euro) löst Kritik in der Kreisverwaltung aus, die nach Kreis-Sozialdezernent Dr. Detlef Buhmann „für die Vermittlung von Langzeitarbeitslosen einen hohen Aufwand betreibt“. Zur Erklärung: Der Kreis Peine trägt als Optionskommune die Verantwortung für die Wiedereingliederung der Langzeitarbeitslosen. Von 2007 bis 2012 konnte man die Zahl der Langzeitarbeitslosen von 4144 auf 2648 Bezieher senken.

Die Entscheidung des Bundes bedeutet eine Mittelkürzung im Hartz-IV-Bereich um 13,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Jetzt stehen unsere Mitarbeiter des Peiner Jobcenters vor der großen Herausforderung, trotz dieser weiteren Reduzierung der Eingliederungs-Mittel die mit dem Land Niedersachsen vereinbarten Ziele für das Jahr 2013 zu erreichen“, so Buhmann.

Noch drastischer sei der Vergleich zum Jahr 2010. Seitdem seien die Eingliederungs-Leistungen für das Peiner Jobcenter um 47 Prozent gesunken, „wobei die Anzahl der Langzeitarbeitslosen lediglich um 8,5 Prozent zurückging“. Laut dem Sozialdezernenten muss der Landkreis nun gezwungenermaßen wegen der Kürzung wichtige Maßnahmen zur Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt streichen.

Weitere Punkte wie die Förderung arbeitsloser Jugendlicher (siehe Info) werden im Kreis-Ausschuss für Gleichstellung, Arbeit und Soziales am Montag, 25. Februar, ab 17 Uhr in der Kreishaus-Kantine vorgestellt.

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