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Stadt Peine Dr. Lautsch: „Peine bietet hohe Lebensqualität“
Stadt Peine Dr. Lautsch: „Peine bietet hohe Lebensqualität“
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20:00 28.10.2015
Dr. Thomas Lautsch ist Geschäftsführer bei der DBE. Quelle: tk

Der 54-jährige Lautsch ist Diplom-Ingenieur für Bergbau. Er hat an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen studiert und wurde dort auch promoviert. Er bekleidete verschiedene Führungspositionen, überwiegend im Kohlebergbau des In- und Auslandes, und war zuletzt Geschäftsführer bei den Firmen Kupferschiefer Lausitz und PG Silesia in Polen.

Der gebürtige Recklinghäuser sagt der PAZ: „Ich bin verheiratet und habe gemeinsam mit meiner Frau drei erwachsene Kinder. Wir leben jetzt in Peine, was uns super gefällt. Peine liegt sehr zentral und bietet eine hohe Lebensqualität. Deswegen sind wir bewusst nicht nach Braunschweig oder Hannover gezogen.“ Außerdem habe Lautsch früher das Autokennzeichen RE für Recklinghausen besessen, jetzt sei es halt PE für Peine - „kein großer Unterschied“, erklärt er lachend.

Der 54-Jährige hat seinen Job von der Pike auf gelernt. Er begann seine Karriere als Steiger, studierte in Aachen und war 13 Jahre lang „unter Tage“ in einem Gelsenkirchener Bergwerk tätig. Dort arbeitete er sich zum Betriebsführer hoch. Danach verschlug es Lautsch in die USA, nach Australien, in die Lausitz und nach Polen. Überall waren es Bergwerke (Kohle und Erz), in denen der Experte seiner Passion nachging.

Und jetzt DBE, wie passt das zusammen? „Es war für mich sehr reizvoll, diese außergewöhnliche Aufgabe zu übernehmen“, so der Fachmann, „außerdem ist DBE ein mittelständisches, auch in der Gemeinschaft Peines verwurzeltes Unternehmen. Darauf lege ich Wert.“ Es sei spannend, die komplexen Herausforderungen im Bereich Endlager anzunehmen und zu lösen. In diesem Zusammenhang möchte Lautsch nicht auf die politische Diskussion „Pro oder contra Atommüll-Endlager“ eingehen. Er betont: „Es ist ja die Aufgabe des Staates ein Endlager zu errichten. Wir als DBE sind vom Bund beauftragt worden, die Endlager so sicher wie möglich zu machen. Und das machen wir.“

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