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Diekmann: Gerüchte-Küche brodelt

Stadt Peine Diekmann: Gerüchte-Küche brodelt

Das Geschäft an der Peiner Bahnhofstraße brummt, seitdem bekannt ist, dass das Modehaus Diekmann zum Jahresende schließt. Kunden, Mitarbeiter und Inhaberin Elisabeth Schrader sind über das Aus traurig.

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Seit die Diekmann-Inhaberin Elisabeth Schrader angkündigt hat, zum Jahresende zu schließen, kommen die Kunden wie in den guten alten Zeiten.

Quelle: cb

Peine . „Mit der Weihnachtsbeleuchtung werden wir in diesem Jahr noch einmal ein Signal setzen“, sagte gestern Elisabeth Schrader auf Anfrage der PAZ – auch damit klar werde, was in Peine künftig fehlen werde. Der Laden sei voll, ergänzte die Inhaberin des Modehauses Diekmann: „Wenn das immer so gewesen wäre, müsste ich nicht zum Jahresende schließen.“ Sie selbst arbeite seit der Ankündigung, dass zum Jahresende Schluss sei, nur noch im Verkauf, viele Kunden seien traurig, dass das Geschäft schließt, manche weinen, und manchmal müsse sie auch mitweinen, sagte die 55-Jährige.

Auf die Gerüchte, die durch Peine schwirren, reagierte sie mit lautem Lachen: „Nichts davon ist wahr!“ Es gebe Verhandlungen mit mehreren Interessenten, die in einem Fall ziemlich weit gediehen seien. „Aber bevor die Tinte auf dem Vertrag nicht trocken ist, sage ich nichts.“ Sie dementierte aber, dass die Bank zwei bis drei Interessenten vorgeschlagen habe. Und zum Interesse eines Sportartikelhändlers: „Da weiß ich gar nichts von!“ Wegen der großen Fläche von 1700 Quadratmetern Verkaufsfläche wird auch immer wieder ein Shop in Shop-Konzept genannt. Daran habe sie auch gedacht, aber niemanden gefunden. Eine Schuh- und eine Wohn-Accessoire-Kette hätten abgewunken. Eine weitere Möbelkette habe Interesse gezeigt, aber nur am Erdgeschoss, ein Filialunternehmen mit Designer-Mode habe abgesagt, weil 1700 Quadratmeter Minimum seien, eigentlich bis zu 3000 Quadratmeter gesucht werden. Und eines sei definitiv: H&M komme auf keinen Fall nach Peine.

Jörg Schmidt

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