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Stadt Peine Die kuriose Serie der Standort-Diskussion
Stadt Peine Die kuriose Serie der Standort-Diskussion
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12:01 16.05.2018
Seit Jahrzehnten auf dem Hagenmarkt beheimatet: Der Peiner Wochenmarkt. Quelle: Archiv
Peine

Durchaus ernsthaft, aber auch mit einer gehörigen Portion Schmunzeln verfolgt der Peiner Ex-Ratsherr Hartwig Klußmann die Diskussion um eine Verlegung des Wochenmarkt-Standorts. Denn er hat eine erstaunliche Auffälligkeit entdeckt: Das Thema kommt offenbar alle elf Jahre wieder auf.

Wird Immer mal wieder als möglicher neuer Standort genannt: Der historische Marktplatz. Quelle: Archiv

Rückblick: 1984 wurde der Hagenmarkt ausgebaut – als Folge musste der Wochenmarkt über Monate auf dem historischen Marktplatz abgehalten werden. Klußmann war damals CDU-Stadtverbandsvorsitzender. Er erinnert sich: „Im Dezember 1984 befragten wir die Marktbesucher nach ihrer Standort-Meinung – 42 Prozent votierten für den Verbleib auf dem Marktplatz, 49 Prozent favorisierten den Hagenmarkt.“ Dort blieb der Markt dann auch

1995 wurde die Standortfrage erneut thematisiert

1995, also elf Jahre später, thematisierte der damalige Bürgermeister die Standortfrage erneut. Dieses Mal befragte der CDU-Stadtverband nicht nur die Marktbesucher, sondern auch die Marktbeschicker. Klußmann: „Die Umfrage am 18. November 1995 ergab 27 Prozent für die Rückkehr auf den historischen Marktplatz und 71 Prozent für den Hagenmarkt belassen.“ Bei den Beschickern war das Bild noch eindeutiger: Nur zwei von mehr als 30 wollten einen Umzug. Den gab es auch diesmal nicht.

Diskussion brachte keine neuen Argumente

2006, also wieder elf Jahre später, griff der amtierende Bürgermeister das Thema erneut auf. „Die von ihm entfachte Diskussion zog sich bis 2007 hin, brachte aber keine neuen Argumente“, berichtet Klußmann, der inzwischen Chef der Gemeinschaft unabhängiger Bürger (GuB) war. 2013 gab es ein kurzes Aufflackern der Diskussion, das der nunmehr amtierende Bürgermeister mit einer knappen Pro-Hagenmarkt-Stellungnahme schnell beendete.

Peiner Lokalpolitiker: Hartwig Klußmann. Quelle: Archiv

2018, also wiederum rund elf Jahre nach der letzten „richtigen“ öffentlichen Diskussion 2006/07, geht es wiederum um dasselbe Thema. Und zu dem hat Klußmann eine klare Meinung: „Selbst wenn die Gastronomen mittwochs und samstags einen Teil der Stühle wegräumen würden, würde der Platz mittlerweile nicht mehr ausreichen. Die Marktplatz-Befürworter übersehen nämlich, dass zusätzlich ein erheblicher Teil der Marktplatzfläche für den Brunnen und den Eispavillon verwendet wird.“

Bauernmarkt könnte verlegt werden

Denkbar wäre es allenfalls, den freitäglichen Bauernmarkt vom gegenüberliegenden Ende der Fußgängerzone auf den historischen Marktplatz zu verlegen. Dies allerdings, so Klußmann abschließend, werde vermutlich Proteste an anderer Stelle auslösen. Aber 2029, in elf Jahren, wird das Thema sicher wieder diskutiert...

Von Alex Leppert

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