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„Die Rathaus-Amigos“ ließen die Festsäle erbeben

Kultur in Peine „Die Rathaus-Amigos“ ließen die Festsäle erbeben

Deutschlands berühmtestes Beamtenpärchen wechselte vom heimischen Radio auf die große Bühne der Peiner Festsäle: „Baumann und Clausen“ gaben sich die Ehre und besuchten Peine.

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„Die Rathaus Amigos“: Alfred Clausen (links) und HaWe Baumann unterhielten ihr Peiner Publikum witzig und wortgewandt.

Quelle: Grit Storz

Peine. „Ohne Schnittchen ist die Arbeit halb so bunt“, trällerten sie gleich zu Beginn ihrer gut besuchten Vorstellung. Die Wortspiele zwischen dem trotteligen Alfred Clausen (Frank Bremser), seines Zeichens Oberamtsrat und seinem überkorrekten Freund und Kollegen HaWe Baumann (Jens Lehrich), dem Fuzzi, sind schon in der täglichen Radiofolge lustig. Live auf der Bühne mit einem vergnügten Publikum, das auch schon mal Stichworte liefert und das Programm „völlig durcheinander bringt“, sind „die Beamten“ Lachgaranten. Ihr Programm „Die Rathaus-Amigos“ erzählt von ihrer Suspendierung wegen Bestechlichkeit und ihrem Aufstieg als „Boy-Band“. Die bekannten Charaktere, wie Alfreds dicke Frau Ella und HaWes kleine Gertrud waren ebenso präsent, wie das nicht vorhandene Technikverständnis Clausens und die vegane Ernährung des „Chefhasens“ Baumann.

Ein Feuerwerk an Pointen, unfreiwillige Situationskomik und immer wieder schmissige Schlager ließen kaum ein Auge trocken. Das Publikum sang bereitwillig mit, japste zwischendrin nach Luft und wiederholte immer wieder den Slogan „Keine Witze über Ella“, bevor es sich über einen erneuten Kugelwitz kringelig lachte. Zum „Hackbraten-Song“ feierten die Zuschauer dann richtig ab: Erhobene klatschende Hände, stampfende Füße zum Beat und natürlich absolute Textsicherheit ließen die Festsäle beinahe erbeben. „Heute ist alles anders. Es macht Spaß mit euch, Peine“, rief ein immer wieder selber lachender Alfred den Zuschauern zu. Dass die beiden Komödianten wirkliche Könner sind, war offensichtlich. Mühelos gingen sie auf die Stichworte der Zuschauer ein verarbeiteten sie flugs im Programm.

Bei den Zugaben drehten die beiden dann nochmal richtig auf: Ein bisschen Plauderei über Privates, ein kleiner Abriss zur Entstehung der „Beamten-Comedy“ und dann war das Publikum dran: Aus elf Schlagwörtern schrieb Lehrich eine neue Folge, die die beiden sofort auf der Bühne umsetzten und flugs auch im Internet posteten.

Das eingespielte Team rettet in seinen Radiospots und den Shows zwar nicht die Welt, bereitet aber seinem Publikum sehr lustig-leichte Stunden. Lachen, weil es einfach witzig ist - ein gelungener Abend!

gs

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