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Dickes Umsatz-Plus bei Rausch: Viele Exporte, neue Arbeitsplätze

Peine Dickes Umsatz-Plus bei Rausch: Viele Exporte, neue Arbeitsplätze

Gute Nachrichten aus dem Hause Rausch-Schokolade: Für 2012 erwartet das Unternehmen mit Standorten in Stederdorf und Berlin erneut ein zweistelliges Umsatzplus. Vor allem in Asien legt das Exportgeschäft derzeit zu. Neue Arbeitskräfte wurden bereits eingestellt.

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Rausch-Schokolade auf Erfolgskurs: Geschäftsführer Olaf Büttner mit einem Riesen-Hasen.

Quelle: azi

Peine. „Insgesamt geht es der Süßwarenbranche nicht gut. Die Rohstoffpreise sind hoch und es gibt kaum Möglichkeiten zu Preiserhöhungen“, erklärt Olaf Büttner, Geschäftsführer Vertrieb bei Rausch-Schokolade. Vor diesem Hintergrund sei die gute Entwicklung beim eigenen Unternehmen noch höher einzuschätzen. Bereits im letzten Jahr sei der Umsatz um etwa 13 Prozent gestiegen – auf mehr als 125 Millionen Euro.

Ein maßgeblicher Vorteil: die Spezialisierung auf hochwertige Plantagen-Schokolade. „Durch den direkten Handel mit den Plantagen sind wir vom Weltmarkt ein Stück weit unabhängig“, so Büttner. In den letzten Wochen habe es zehn Neueinstellungen gegeben. Für den Herbst sind weitere neue Stellen geplant – dann allerdings für Saisonkräfte, die beim Weihnachtsgeschäft helfen. Eine wachsende Rolle spielt das Exportgeschäft: „Seit letztem Herbst sind wir in China, Korea und Taiwan aktiv. Dort erzielen wir gute Erfolge“, sagt Büttner. Gleiches gelte für Kanada und die USA.

Die Vermarktung in Südeuropa gestalte sich eher schwierig: „Dort gibt es traditionell andere, süßere Schokolade. Wegen der hohen Temperaturen kommen im Jahr ohnehin nur drei oder vier Monate für den Verkauf von Schokolade infrage“, so Büttner. Die Perspektive sei jedoch positiv: Vor zehn Jahren habe der Export kaum eine Rolle gespielt. „Mittlerweile beschert er uns 15 bis 20 Prozent des Umsatzes“, so Büttner. Langfristiges Ziel seien 50 Prozent.

Auch innerhalb Deutschlands habe sich die Unternehmensstrategie gewandelt: „Das Geschäft mit Fachhändlern und Confiserien ist rückläufig“, erklärt Büttner. Stattdessen setze man verstärkt auf die Zusammenarbeit mit Supermärkten. Im Vergleich zu früher sei auch die Bedeutung von Ganzjahresprodukten gestiegen. „Das bringt uns ein festes Fundament“, so Büttner.

azi

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