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„Der Nussknacker“ verzauberte das Publikum

Balett in den Peiner Festsälen „Der Nussknacker“ verzauberte das Publikum

Der weltberühmte Ballettklassiker „Der Nussknacker“ verzauberte das Publikum in den Peiner Festsälen. Zu der Musik von Peter Tschaikowsky erzählte das Ballettensemble des staatlichen akademischen Theaters Belarus die Geschichte der kleinen Marie und ihren Weihnachtsgeschenken.

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Die Nussknacker schickten den Mäusekönig und seine Mannen in die Flucht.

Quelle: Grit Storz

Peine. Schade: Nur etwas mehr als 300 Besucher sahen sich die wunderbaren Ballettbilder an und tauchten in die Weihnachtsgeschichte ein.

Ursprünglich geht das Werk auf das Märchen von E.T.A. Hoffmann, „Nussknacker und Mausekönig“, zurück, wurde aber für das Ballett abgewandelt und unterliegt nach wie vor verschiedenen Interpretationen durch die einzelnen Choreografen. Egal wie die Hauptfigur heißt, ob sie ins Zauberreich oder ins Zuckerland reist, welches Fest am Ende gefeiert wird - allen Auslegungen liegt die schöne Weihnachtsgeschichte um ein Mädchen, ihren Spielzeugen und ihren Träumen zugrunde.

Die kleine Marie bekommt zu Weihnachten verschiedene Puppen und einen Nussknacker geschenkt. Nach einem rauschenden Fest, schläft das Mädchen mit dem Nussknacker im Arm ein. In einem fürchterlichen Traum will eine Mäusearmee Maries Puppen entführen, allein der Nussknacker stellt sich ihnen mit den seinen entgegen und schlägt die Mäuse und ihren König in die Flucht.

Als Traum im Traum vollzieht sich nun die Verwandlung des unansehlichen Nussknackers in einen Märchenprinzen, der mit der nun ebenfalls erwachsenen Marie die Reise ins Zauberreich antritt.

Immer wieder schön anzuhören sind die bekannten Melodien, die Tschaikowsky schuf und die schon allein eine gewisse weihnachtliche Stimmung erzeugten. Die hervorragend getanzten Parts der Marie und des Nussknackers ließen auch in Peine Musik und Tanz zu einem märchenhaften Ganzen verschmelzen.

Wunderbar anzusehen war auch der Tanz der Schneeflöckchen zum Schneeflockenwalzer, der den Beginn der großen Reise darstellt. Auf dieser treffen Marie und ihr Prinz „lebendige Puppen“ die mittels Tänzen Geschichten aus fernen Ländern erzählen.

Nach dem großen Finale lockte das begeisterte Publikum die Tänzer immer wieder mit stürmischen Applaus vor den Vorhang. Ein bezaubernder Abend stimmte auf die Festtage ein.

gs

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