Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Stadt Peine Dehoga stellt Forderungen zur Rettung des Eulenmarkts
Stadt Peine Dehoga stellt Forderungen zur Rettung des Eulenmarkts
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
23:00 27.03.2018
Dehoga-Mitglieder im Uhrzeigersinn: Stefanie List, Egon Hakelberg, Werner Bogner, Jens Bostel, Carsten Schild, Maik Hübner, Wolfgang Hübner, Torsten Kowohl, Mario Roffka, Michaela Schade und Andreas Selter. Quelle: Thomas Freiberg
Anzeige
Peine

Am Montagabend trafen sich die am Eulenmarkt beteiligten Wirte der Stadt Peine und diskutierten über die Zukunft des Stadtfestes sowie erste Schritte zur Rettung der Veranstaltung. Torsten Kowohl, Vorsitzender des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) für den Kreis Peine, betont: „Wir sprechen uns gemeinsam gegen das Ende des Eulenmarkts aus. Dieses Fest hat eine zu große Bedeutung für unsere Stadt – wir können es nicht einfach aufgeben.“

„Peine Marketing scheint den Eulenmarkt nur als ein einzelnes Fest zu betrachten, das Profit einspielen soll. Sie vergessen dabei, auf die positiven Auswirkungen für die ganze Region zu achten“, vermutet Kowohl. So habe das Stadtfest einen Wiedererkennungswert für die Region, sei positiv für Gastwirtschaft, Hotelbranche und Einzelhandel. Vor allem aber sei das Spektakel gut für das Image der Stadt Peine.

„Es ist die Aufgabe von Peine Marketing, diese Stadt positiv zu präsentieren, nicht nur auf ihren Profit zu achten“, kritisiert Dehoga-Mitglied Egon Hakelberg, der sich eine Offenlegung der gesamten Finanzen wünscht. Nur so könne eingeschätzt werden, inwiefern der Eulenmarkt eine finanzielle Belastung, auf das ganze Jahr betrachtet, darstellt. Er vermutet die finanziellen Probleme eher bei hohen Mieten und großen Mitarbeiterzahlen, die das Peine Marketing sich leiste.

Kritik an „fehlender Kreativität“

Neben den finanziellen Punkten kritisiert Dehoga aber auch die „fehlende Kreativität“ von Peine Marketing. „Das Programm wurde immer nachlässiger und eintöniger, Bühnen wurden teilweise den ganzen Nachmittag nicht verwendet und Publikumsmagneten abgeschafft“, so Dehoga-Vorsitzender Kowohl. Deutlich ergänzt Hakelberg: „Als ob der Wille fehlen würde, das Peiner Publikum anzulocken.“ Peine habe viele Sport- und Musikvereine, die am Nachmittag die Bühnen kostenlos besetzen könnten und Freunde und Familie anlocken würden.

Letztlich ist die Forderung von Dehoga deutlich: Das Peine Marketing müsse neu ausgerichtet werden. Kreativität müsse wieder im Vordergrund stehen und der Runde Tisch nicht aufgeschoben werden. Es sei jetzt an der Zeit zu handeln, wenn der Eulenmarkt 2018 noch gerettet werden soll.

Von Tilman Kortenhaus

Im Peiner Land sind Nutria und Waschbären auf dem Vormarsch. Die eingewanderten Tierarten vermehren sich stark. Das hat auch Auswirkungen auf heimische Tierarten und die Vegetation, sagt die Kreisjägerschaft.

27.03.2018

Auch im Landkreis Peine laufen derzeit in vielen Unternehmen die Betriebsratswahlen – Tausende Beschäftigte bestimmen bis Ende Mai ihre Interessenvertreter für die nächsten vier Jahre. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) warnt nun davor, dass einzelne Unternehmen immer wieder versuchen würden, diese Wahlen zu unterlaufen.

27.03.2018

Durch einen Lkw-Unfall auf der A 2 Richtung Braunschweig entstand am Dienstagnachmittag ein kilometerlanger Stau, der weit in den Landkreis Peine reichte. Bei dem Auffahrunfall auf der Höhe Raststelle Zweidrofer Holz waren gleich mehrere Lastkraftfahrzeuge involviert, einer der Fahrer wurde bei dem Unfall verletzt.

27.03.2018
Anzeige