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Stadt Peine Das sagen die Peiner CDU-Politiker zur neuen Parteichefin
Stadt Peine Das sagen die Peiner CDU-Politiker zur neuen Parteichefin
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00:20 10.12.2018
Annegret Kramp-Karrenbauer konnte sich gegen Friedrich Merz (rechts) und Jens Spahn im zweiten Wahlgang durchsetzen. Quelle: AP
Peine

Annegret Kramp-Karrenbauer, kurz „AKK“, ist neue CDU-Parteivorsitzende: Das wurde durch 999 abgegebene Stimmen im Bundesparteitag der CDU in Hamburg entschieden. Mit 517 Stimmen (51,75 Prozent) konnte sich Kramp-Karrenbauer gegen Friedrich Merz im zweiten Wahlgang durchsetzen. Jens Spahn war da bereits ausgeschieden. In Peine zeigen sich die CDU-Politiker zufrieden mit dem Ergebnis – die Delegierten Nico Bock und Sigurt Grobe aus dem Kreis Peine waren selber in Hamburg.

Am 29. Oktober hatte die bisherige Vorsitzende angekündigt, nicht mehr für die Wahl zur Verfügung zu stehen und damit größtenteils für Überraschung gesorgt. Im Vorfeld gab es unter anderem herbe Wahlverluste für die CDU bei den Landtagswahlen in Bayern und Hessen.

„Die Spannung war immens“

Nun löst Kramp-Karrenbauer Angela Merkel nach 18 Jahren an der Parteispitze ab. Aus Peine haben Nico Bock aus Oberg und Sigurt Grobe aus Wendeburg den Parteitag besucht. Sie waren in Hamburg als Delegierte für den CDU-Landesverband Braunschweig dabei und beteiligten sich an der Parteivorsitz-Wahl. „Die Spannung war wirklich immens“, schildert Bock. „Ich habe schon einige Parteitage mitgemacht, aber so etwas habe ich noch nicht erlebt.“ Mit dem Wahlergebnis sei er zufrieden. „Wichtig ist, dass wir nun als CDU gemeinsam weiterarbeiten. Mit dem Ergebnis können wir uns glücklich schätzen und freuen uns auf die kommende Arbeit.“

„Die Wahl wird die CDU verändern“

Für den Peiner Landtagsabgeordneten Christoph Plett (CDU) ist die Wahl ein sehr gutes Ergebnis: „Die Wahl von Annegret Kramp-Karrenbauer wird die CDU verändern, da sie in der Lage ist, Konservative, Liberale und christlich Geprägte zu einen. Frau Kramp-Karrenbauer hat die Fähigkeit, beide unterlegene Kandidaten in die Arbeit der CDU zu integrieren – und Merz sowie Spahn müssen dieses Angebot annehmen. Die neue Bundesvorsitzende bietet Gewähr, dass die Zusammenarbeit mit der Bundeskanzlerin reibungslos verlaufen wird.“ Damit sei gesichert, dass die Große Koalition ihre Arbeit fortführen kann.

Über das Wahlergebnis freut sich auch die ehemalige Peiner Bundestagsabgeordnete Ingrid Pahlmann: „Es standen drei ausgezeichnete Kandidaten zur Verfügung, aber als Frau freue ich mich natürlich, dass Annegret Kramp-Karrenbauer die Wahl für sich entscheiden konnte. Allerdings wäre ich mit den anderen beiden auch zufrieden gewesen.“

Angela Merkel stand nach ihrer Wahl im April 2000 18 Jahre lang an der Spitze der Partei. Seit 2005 ist sie Bundeskanzlerin, zur nächsten Bundestagswahl 2021 wird sie nicht mehr antreten.

Von Antje Ehlers

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