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„Daisy“ kommt mit zartem Stäubchen

Kreis Peine „Daisy“ kommt mit zartem Stäubchen

Das hätte schlimmer kommen können: Tiefdruckgebiet „Daisy“, von wetter-Experten angekündigt als Chaos-Bringerin, entpuppte sich im Peiner Land als sanfte Schnee-Fee, die mit ihrem zarten Schleier zwar alles bedeckte, aber kaum jemanden aus der Spur brachte – Die meisten Peiner waren einfach zu Hause geblieben.

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Der Räumdienst kämpfte wie hier bei Groß Lafferde gegen Schneewehen an, die Hauptverkehrsstraßen waren aber passierbar.

Quelle: rb

Kreis Peine . Entwarnung: Das Tief „Daisy“, beladen mit Unmengen von Schnee und Sturm, ist an Peine weitestgehend vorbeigezogen. Zwar staubte am Wochenende fast ständig ein leichter Schnee-Schleier übers Land, zu massiven Behinderungen kam es aber nicht. Die Räumkräfte waren vorbereitet und schoben die Hauptverkehrsstraßen frei, die Autofahrer verhielten sich überwiegend diszipliniert und vorsichtig und überhaupt blieben die meisten Menschen im Peiner Land, so schien es, einfach zu Hause.

Wohnmobil brennt

Leichte Schneeverwehungen im Südkreis, viel Schnee auf den verkehrstechnisch untergeordneten Straßen, aber man kam durch: bisschen mehr Zeit einplanen, bisschen vom Gas gehen. Spiegelglatte und tückische Stellen gab es aber immer wieder.

Wie zum Beispiel in auf der Bundesstraße 1 zwischen Vechelde und Denstorf: Um 11.36 Uhr war am Sonnabend bei starker Schneeglätte ein Auto mit einem Wohnmobil zusammengestoßen. Das Wohnmobil rutschte dabei eine Böschung hinunter, kippte auf die Beifahrerseite und fing im Heckbereich Feuer. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehr-Einheiten stand der zweite Unfallwagen zerbeult auf dem Fahrradweg.

Das Feuer am Wohnmobil war von selbst erloschen. „Von zwei zufällig vorbeifahrenden Kameraden der Feuerwehr Wahle konnte der Regionalleitstelle schnell die Rückmeldung gegeben werden, dass keine Personen eingeklemmt sind“, sagte Pressesprecher Daniel Goebel.

Der verletzt Autofahrer wurde vom Rettungsdienst des Arbeitersamariter-Bundes Peine versorgt. Der Fahrer des Wohnmobils hatte sich mit Unterstützung von Passanten selbst aus dem Fahrzeug befreien können. Ein Rüstzug der Feuerwehr richtete das Fahrzeug per Seilwinde wieder auf.

„Massiv behindert wurden die Arbeiten durch die Straßenglätte. Mehrfach stürzten Kameraden auf der eisglatten Bundesstraße, zum Glück blieben alle unverletzt, sagte Goebel. Der Einsatz war um 12.20 Uhr beendet.

Michael Schröder

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