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DNA-Spuren überführten Peiner Vergewaltiger

Peine DNA-Spuren überführten Peiner Vergewaltiger

Peine. Aufgrund von DNA-Spuren ist der 16-jährige Peiner, der am Montag gestanden hat, zwei Frauen in der Peiner Südstadt sexuell missbraucht zu haben (PAZ berichtete), überführt worden. Die Polizei nahm den Jugendlichen am Montagvormittag in der Schule fest, nachdem die Ergebnisse des Tests ihn entlarvt hatten.

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Ein Polizei-Fahrzeug steht vor der Lutherkirche, wo eine Frau sexuell missbraucht wurde.

Quelle: cb

Die DNA-Spuren des Täters wurden beim 19-jährigen Opfer gefunden, die der Beschuldigte am 19. Oktober auf der Braunschweiger Straße sexuell misshandelt haben soll. Aufgrund des jugendlichen Alters des Täters hält sich die Staatsanwaltschaft mit Informationen zurück. „Zurzeit schließt die Polizei die letzten Ermittlungen ab“, sagte gestern Christina Pannek, Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Hildesheim. Sie schätzt, dass die Ermittlungsakten in zehn Tagen von Peine nach Hildesheim gehen und die Arbeiten in Peine dann abgeschlossen sind.

Gleichzeitig hat Pannek ein Gutachten in Auftrag gegeben. Der Gutachter soll die strafrechtliche Reife des 16-Jährigen feststellen, der zurzeit in Untersuchungshaft sitzt. Zudem muss seine Schuldfähigkeit untersucht werden. Pannek geht davon aus, dass die Ergebnisse spätestens Mitte Januar vorliegen. Anschließend kann sie die Anklage gegen den Peiner vorbereiten. Der 16-Jährige wird beschuldigt, am 26. September eine Frau (51) auf der Kommerzienrat-Meyer-Allee vergewaltigt und am 19. Oktober eine 19-Jährige nahe der Lutherkirche sexuell genötigt zu haben.

Von Thorsten Pifan

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