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Stadt Peine Christoph Plett: „Nicht nur reden, sondern mitgestalten“
Stadt Peine Christoph Plett: „Nicht nur reden, sondern mitgestalten“
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21:18 10.10.2017
Der Peiner CDU-Landtagskandidat Christoph Plett.  Quelle: Dr. Nicole Laskowsk/ARCHIV
Kreis Peine

 „In vielen Jahren als Kommunalpolitiker habe ich festgestellt, dass viele Dinge in Hannover entschieden werden. Das Land müsste die Kommunen in einigen Bereichen stärker unterstützen. Gerne möchte ich Themen aus dem Peiner Land nach Hannover bringen. Man kann aber nichts durch Reden bewirken, sondern muss mitgestalten“, umreißt Plett die Gründe für seine Kandidatur.

In der Landespolitik möchte sich der 51jährige Anwalt gerne für den Erhalt der Förderschulen einsetzen. Manche Kinder könnten in der Regelschule einfach nicht so gefördert werden, wie es notwendig wäre. Zudem würden Lehrer überfordert, denn Inklusion und die Aufnahme von Flüchtlingskindern seien zu viel. „Da bleibt der pädagogische Ansatz auf der Strecke. Wir haben gute Sonderpädagogen und ein qualitativ hochwertiges, bewährtes System der Förderschulen. Das dürfen wir nicht kaputt machen“, bekräftigt Plett. Für ihn sei zudem der Elternwille maßgeblich zu berücksichtigen.

Im Peiner Land erachtet der Landtagskandidat die Digitalisierung als wichtigen Faktor für eine ausgeglichene Lebensqualität. Insbesondere in der Fläche müsse der Ausbau deutlich schneller vorangehen. „16 000 Glasfaserverbindungen sind noch zu wenig. Wir müssen den Ausbau forcieren“, fordert Plett.

Als Herausforderung vor Ort sieht der CDU-Politiker auch die Integration von Geflüchteten, aber auch den bereits länger hier lebenden zugewanderten Menschen. Den Erwerb von Deutschkenntnissen hält er für absolut unerlässlich, denn nur so seien Ausbildung und eine berufliche Zukunft möglich. „Für die Kleinen müsste es eine Kindergartenpflicht geben, damit sie schon in jungen Jahren Deutsch und vor allem auch unsere Werte lernen. Jugendliche oder junge Erwachsene müssten hier so lange zur Schule gehen, bis sie ausbildungsfähig sind. Das kann auch über die normale Schulpflicht hinausgehen“, meint Plett.

Wenn zwischen politischem Engagement, Beruf und Wahlkampf mal etwas Freizeit bleibt, verbringt der 51-Jährige diese gerne mit seiner Frau und seinen vier Kindern. Gerne besucht er mit ihnen Basketball- oder Fußballspiele in Braunschweig. Zudem ist Plett in der katholischen Kirche ehrenamtlich engagiert. „Auch gute Literatur von Theodor Fontane über Siegfried Lenz bis hin zu Stefan Zweig weiß ich zu schätzen“, berichtet Plett.

Im Moment bleibt dafür allerdings wenig Zeit. Der Landtagskandidat ist viel unterwegs zu Nachbarschaftsgesprächen, nimmt an Veranstaltungen teil und ist regelmäßig in der Öffentlichkeit präsent.

Von Dr. Nicole Laskowski

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