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Celler Straße: „Das ist lebensgefährlich“

Peine Celler Straße: „Das ist lebensgefährlich“

„Es muss etwas geschehen“, sagt Klaus Siebert. Vor wenigen Tagen hätte ihn auf dem Gehweg an der Celler Straße beinahe ein Auto erfasst. „Kein Einzelfall“, ist sich der Peiner sicher.

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Gefährlich eng: An dieser Stelle der Celler Straße wurde Klaus Siebert beinahe von einem Auto erfasst.

Quelle: azi

Peine . Argwöhnisch beobachtet Klaus Siebert den Verkehr an der Kreuzung Celler Straße/Schwarzer Weg. Auf dem Fußweg vor der Aral-Tankstelle hätte ihn vor kurzem beinahe ein Auto erfasst. „Es fehlten nur Zentimeter“, sagt Siebert. „Das ist lebensgefährlich.“

Mit seinem Fahrrad kam Siebert aus Richtung Stederdorf. An der Fußgängerampel stieg er ab und schob Richtung Fressnapf-Markt. Als Siebert auf dem Gehweg einer Frau mit Kinderwagen Platz machte, wurde er fast von einem Kleintransporter gerammt. „Eine brenzlige Geschichte und bestimmt kein Einzelfall“, sagt der Peiner.

„Der Gehweg hat eine Breite zwischen 1,20 Meter und 1,50 Meter. Empfohlen werden 1,20 Meter“, sagt Stadt-Sprecherin Ulrike Laudien. „Durch Pflanzüberwuchs ist die nutzbare Breite aber viel kleiner“, hält Siebert dagegen. Schon auf dem Fußgängerüberweg fühlt sich der Peiner nicht sicher: „Aus Richtung Stederdorf ist die Ampel von einer großen Tanne verdeckt.“ Besonders Lastwagen würden deshalb oft nicht rechtzeitig bremsen.

„Ich warte, bis die Autos wirklich anhalten“, sagt Siebert. „Aber dann springt die Fußgängerampel auf Rot, wenn ich mitten auf der Straße bin.“ Nach Auskunft des Ordnungsamtes müssen Ampeln wenigstens aus einer Entfernung von 75 Metern einsehbar sein. Diese Mindestanforderung werde regelmäßig überprüft und „zur Zeit noch“ erfüllt. „Beim Erreichen der Mindestentfernung – wie jetzt zum Beispiel – wird Kontakt zum Eigentümer der Tanne aufgenommen, damit die Tanne wieder zurückgeschnitten wird“, sagt Amtsleiter Lutz Hoffmann.

azi

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