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CDU fordert Auflösung der BBg und neue Verteilung der Aufgaben

Kreis Peine CDU fordert Auflösung der BBg und neue Verteilung der Aufgaben

„Das Modell der Berufsbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft (BBg) zur Eingliederung von Langzeitarbeitslosen in den ersten Arbeitsmarkt funktioniert nicht mehr, deshalb müssen wir die Aufgaben grundsätzlich neu verteilen“, sagen Silke Weyberg und Michael Kramer (beide CDU) und fordern für die CDU-Kreistagsfraktion die Auflösung der BBg.

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Silke Weyberg und Michael Kramer fordern die Auflösung der BBg.

Quelle: pif

Ein entsprechender Antrag ist jetzt an Landrat Franz Einhaus gegangen.Wichtig ist Weyberg und Kramer, dass weder die Aufgaben wegfallen, noch die Mitarbeiter ihre Arbeit verlieren. „Wir müssen die kommunale Arbeitsmarktpolitik neu aufstellen und dafür die Kreistöchter Wito und die KVHS einbeziehen“, sagt Weyberg, die im Verwaltungsrat der BBg-Mutter, der Abfallwirtschaft A+B, und im Aufsichtsrat der BBg und der Peiner Entsorgungsgesellschaft PEG sitzt.

„Wir haben als Landkreis in den vergangenen Jahren sehr von der BBg profitiert“, sagt Kramer, stellvertretender BBg-Aufsichtsratsvorsitzender und Arbeitsmarktexperte. Andere Kommunen hätten Millionen in den lokalen Arbeitsmarkt gepumpt, der Kreis zahlte für die BBg fast nichts.

Das werde künftig nicht mehr möglich sein. Bereits in den vergangenen Jahren musste die BBg mit 255 000 Euro unterstützt werden. Diese Summe soll auch künftig in den kommunalen Arbeitsmarkt fließen. Kramer sieht in der Neuordnung auch eine Chance zur Bündelung der Kräfte der freien Träger wie Labora oder Caritas sowie Oskar Kämmer und Teutloff-Schulen. Weyberg sagt: „Damit gehen wir deutlich weiter als die Verwaltung in ihrem Vorschlag, wonach die BBg näher am Kreis platziert werden soll. Aber dabei fehlt ein zukunftsfähiges Konzept, es geht weiter wie bisher - und das hat ja nicht funktioniert.“

pif

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