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Stadt Peine CDU: Handlungsbedarf beim Ausbau von Kita-Plätzen
Stadt Peine CDU: Handlungsbedarf beim Ausbau von Kita-Plätzen
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06:01 24.01.2019
Kinder in einer Kita: Die Peiner CDU mahnt mehr Betreuungsplätze an. Quelle: Archiv
Peine

Die Problematik der derzeitigen Praxis der Stadt: Wechseln Kinder mit Vollendung des dritten Lebensjahres aus dem Krippenbereich in den Kindergarten-Bereich, kann nicht in jedem Fall eine Betreuung in der gleichen Einrichtung gewährleistet werden, manchmal mussten Kinder deshalb in andere Einrichtungen im Stadtgebiet wechseln. Das sorgte für massiven Unmut bei den Eltern.

„Aktuelle Planungen nicht bekannt“

„Auch bei unserer Fraktion häufen sich die Anfragen von Eltern“, so CDU-Chef Meier. „Es ist daher zu begrüßen, dass die Stadt hier nun endlich tätig wird. In anderen Kommunen wird die ganze Sache offensichtlich völlig anders gehandhabt – möglicherweise braucht es da auch in Peine eine neue Handlungsmaxime.“

Lob also für die aktuelle Initiative der Stadt, ansonsten sieht der Christdemokrat das Vorgehen der Verwaltung im Kita-Bereich jedoch äußerst kritisch. „Weil mehrere Hundert Kitaplätze fehlen, sollten nach den politischen Beschlüssen im vergangenen Jahr eigentlich schnell zusätzliche Betreuungsplätze geschaffen werden, aktuelle Planungen sind uns aber nicht bekannt“, so Meier.

„Dringender Handlungsbedarf

Als eine schnelle Lösung seien damals etwa Kita-Container ins Spiel gebracht worden. „Eine Prüfung, ob diese mobilen Komponenten in Frage kommen, ist aus unserer Bewertung heraus bisher nicht erfolgt. Zumindest hat es nach unserer Einschätzung kein nachvollziehbares Handeln der Verwaltung gegeben“, kritisiert der Christdemokrat. „Auch die zugesagte Prüfung einer Waldgruppe in Schmedenstedt ist bisher nirgends nachvollziehbar erfolgt.“

Meier hofft nun, dass die Verwaltung verstärkt den Blick auf den Ausbau von Betreuungsplätzen für den Krippen- und Regelbereich im Stadtgebiet lenkt. „Wir sehen hier dringenden Handlungsbedarf. Das Problem mit hunderten fehlenden Plätzen ist schon riesig, es sollte nicht noch größer werden“, so der Christdemokrat.

Von Tobias Mull

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