Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Stadt Peine Bürgermeister Saemann lud ins Peiner Rathaus
Stadt Peine Bürgermeister Saemann lud ins Peiner Rathaus
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:00 10.10.2018
Zum zehnjährigen Bestehen des Rucksackprojektes an Kitas hatte Bürgermeiter Klaus Saemann (SPD, 8. von rechts) ins Rathaus eingeladen. Quelle: privat
Peine

In seiner Ansprache zielte Saemann darauf ab, dass die Sprache ein unerlässliches Instrument sei, in der Gesellschaft mitzuwirken: „Die Muttersprache ist eine wichtige Voraussetzung zum Erlernen der Zweitsprache Deutsch. Und genau dies geschieht im Rucksackprojekt“. Er dankte den Beteiligten für ihren Einsatz über Jahre hinweg und wünschte weiterhin viel Erfolg bei der Fortführung des Projektes.

Im August 2008 startete das Rucksackprojekt in Peine. Daran nehmen Kinder zwischen drei und sechs Jahren und ihre Eltern teil, die eine andere Muttersprache als Deutsch sprechen. Das Programm ist jeweils an eine Kindertagesstätte angebunden. Im Projekt treffen sich die Eltern wöchentlich für zwei Stunden.

Eltern vermitteln Inhalte an Kinder

Bei den Treffen vermittelt eine Elternbegleiterin anhand von Bilderbüchern, Liedern und Spielen Inhalte aus dem Alltagsleben und stellt eine Verbindung her zwischen Sprechen und Handeln. Zuhause erproben die Eltern die vermittelten Inhalte mit den Kindern in ihrer Muttersprache. Parallel dazu lernen die Kinder in der Kita mit den gleichen Inhalten die deutsche Sprache. Das Projekt wird von Beginn an durch die Stadt Peine finanziert.

Die Landeskoordinatorin Britta Kreuzer und Anne Hoffmann als Koordinatorin in Peine bedankten sich bei den Teilnehmenden und bekräftigten den Vorteil von „Rucksack-Kindern“ bei Einschulungsuntersuchungen.

Elternbegleiterinnen sind sehr engagiert

Anschließend betonten die Mitarbeiter der beteiligten Kitas das hohe Engagement der Elternbegleiterinnen. Diese äußerten sich dahingehend, dass ihnen die Arbeit mit den Frauen und den Kindern sehr viel Spaß mache und sie selbst auch für sich Einiges für ihre persönliche Entwicklung mitnehmen würden.

Emriye Yalcin: „Durch das Rucksackprojekt habe ich eine ganz andere Beziehung zu meinen Kindern bekommen, ich bin viel selbstbewusster geworden. Dies gilt aber auch genauso für die teilnehmenden Mütter.“ Dies konnte Leyla Ilerisoy, die seit zehn Jahren Gruppen leitet, nur bestätigen. Außerdem führte sie an: „Rucksack ist mein ‚Baby‘, und ich möchte gern lange weiter hier arbeiten.“

Von Antje Ehlers

Ist der Überfall auf die Esso-Tankstelle am Schwarzen Weg in Peine am vergangenen Montag aufgeklärt? Zurzeit ermittelt die Polizei, ob ein Zusammenhang zu einer Festnahme in Salzgitter besteht.

10.10.2018

Der zwölfjährige Christian Meyer aus Woltorf ist guter Dinge: Sein Blutkrebs kann geheilt werden. Schon bald soll er die lebensrettende Stammzellentransplantation erhalten.

09.10.2018

Heidemarie Anderlik von der AG Heimatpfleger der Braunschweigischen Landschaft hält am Donnerstag, 18. Oktober, ab 19 Uhr im Peiner Kreismuseum. Thema ist die problematische Lebensmittelversorgung auch im Herzogtum Braunschweig während des Ersten Weltkriegs.

09.10.2018