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Stadt Peine Brunnenwasser überschreitet Grenzwerte
Stadt Peine Brunnenwasser überschreitet Grenzwerte
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22:31 31.07.2017
Bürger gaben Wasserproben im Labormobil ab. Quelle: Privat
Peine

In jeder dritten untersuchten Probe soll laut dem VSR-Gewässerschutz die Nitratkonzentration oberhalb des Grenzwertes der deutschen Trinkwasserverordnung von 50 Milligramm pro Liter gelegen haben. Die höchste Belastung wurde bei einem privat genutzten Brunnen in Solschen festgestellt. Hier wurden 195 Milligramm Nitrat festgestellt. Weitere mit Nitraten stark verschmutzten Brunnen wurden auch in weiteren Dörfern festgestellt.

Hier eine kleine Übersicht der Spitzenwerte privater Brunnen: In Bülten wurden 100 Milligramm pro Liter (mg/l) gemessen, in Groß Ilsede 112 mg/l, in Klein Ilsede 108 mg/l, in Oberg 152 mg/l, in Bortfeld 132 mg/l, in Wendezelle 133 mg/l, in Meerdorf 101 mg/l und in Alvesse waren es 103 mg/ l.

„Beim Bewässern mit nitratbelastetem Grundwasser kommt es zu einer zusätzlichen Nitratzufuhr. Diese muss man bei der Düngung dringend beachten, damit es nicht zu einer unnötigen Nitratanreicherung in der Pflanze kommt“, sagt der VSR-Pressesprecher Harald Gülzow und spielt damit auf die Landwirtschaft an. Er fordert die Politik auf die Gesetze zu verschärfen. „Wenn Landwirte nicht wissen wie hoch der Stickstoffgehalt im Boden wirklich ist, wird zwangsläufig schnell zu viel gedüngt. Aus diesem Grund wäre die Bestimmung des Bodenstickstoffgehaltes auf Ackerland eine sinnvolle Maßnahme“, so Gülzow.

In Peine befinde sich der Nitratwert des Grundwassers allerdings noch weit unter dem Grenzwert. Das bestätigt Olaf Schröder, Chef des Wasserverbandes Peine. Der Grund für das belastete Brunnenwasser könnten laut dem Kreislandwirt Wilfried Henties die Misthaufen sein, die einst in den Höfen der Selbstversorger gelagert worden seien.

Von Michaela Gebauer

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