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Stadt Peine Bombendrohung in Commerzbank: Haftstrafe für Täter
Stadt Peine Bombendrohung in Commerzbank: Haftstrafe für Täter
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12:12 21.08.2018
Hier wurde verhandelt: Das Amtsgericht in Peine. Quelle: Archiv
Peine

Nachdem der Rentner sich im Februar 2016 einen Gelbetrag in Höhe von 25 000 Euro bei einer Freundin der Familie geliehen hatte und diese am Ende nicht zurückzahlen konnte, versuchte der Angeklagte immer wieder die Darlehensgeberin zu vertrösten.

Am 7. Dezember 2016 kam es zur ersten Bombendrohung. Der Angeklagte rief bei der Servicenummer der Commerzbank an, wurde zum Callcenter in Wilhelmshaven durchgestellt und sagte dort, er habe eine Bombe in der Peiner Filiale platziert, die bald explodieren könne.

Die dortige Mitarbeiterin gab die Drohung an die Peiner Bankfiliale und die Polizei weiter. Seiner Darlehensgeberin schickte der angeklagte Rentner an diesem Tag ein Foto der wegen der Bombendrohung abgesperrten Peiner Fußgängerzone und eine Nachricht, dass er das Geld nicht abholen könne.

Zweiter Vorfall verlief ähnlich

Beim zweiten Vorfall am 2. Januar 2017 war der Verlauf ähnlich. Wieder soll der Angeklagte im Callcenter der Bank angerufen und die Drohung ausgesprochen haben. Seiner Darlehensgeberin versprach der Angeklagte am nächsten Tag das Geld zu holen und es ihr zu bringen.

Als er mit einer neuen Ausrede zur ihr kam, sei die Frau misstrauisch geworden und habe in der Bank angerufen, um sich die Geschichte bestätigen zu lassen. Die Bank bestätigte die Aussage des Angeklagten nicht, fragte aber nach dessen Namen. So wütend wie sie gewesen sei, habe sie den Namen angegeben, sagte die Darlehensgeberin.

Ein Jahr und drei Monate Haft

Durch Gespräche mit den Bankmitarbeitern im Zuge der Ermittlungen kam schließlich auch die Polizei dem Lehrter auf die Schliche. Eine der ermittelten Telefonnummern aus dem Anrufzeitraum konnte ihm zugeordnet werden. Der Angeklagte gab am Ende zwar zu die Anrufe getätigt zu haben, die Drohungen will er aber nicht ausgesprochen haben. Das Urteil: Eine Haftstrafe von einem Jahr und drei Monaten für den 68-Jährigen. Es ist ein Haft- und keine Bewährungsstrafe wie vorher versehentlich berichtet wurde.

Von Lara-Marie Krämer

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