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Bombendrohung: Polizei kann Anruf nicht zurückverfolgen

Peine Bombendrohung: Polizei kann Anruf nicht zurückverfolgen

Nach der erneuten Bombendrohung gegen die Commerzbank-Filiale an der Breiten Straße ermittelt die Polizei in alle Richtungen. Noch gebe es keine konkreten Hinweise auf den anonymen Anrufer, erklärte Peines Polizeisprecher Peter Rathai.

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Bereits am 7. Dezember ging eine Bombendrohung gegen die Peiner Commerzbank ein, Spürhunde waren im Einsatz

Quelle: Michael Lieb

Peine. Die Strafverfolgung gestaltet sich offenbar schwierig, weil der Anruf bei unterdrückter Rufnummernanzeige des noch unbekannten Mannes bei einem Callcenter der Bank einging, in dem Gespräche nicht aufgezeichnet werden - wie schon bei der ersten Bombendrohung gegen die Bank am 7. Dezember.

Ob die beiden Fälle möglicherweise in einem Zusammenhang stehen, könne nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen aber weder bestätigt noch ausgeschlossen werden, sagte Rathai. Fest steht dagegen, dass der Anruf am Montag um 15 Uhr - bei dem der Anrufer damit drohte, in der Bank eine halbe Stunde später eine Bombe hochgehen zu lassen - nur wenige Sekunden dauerte. Das erklärte Rainer Raschke, Pressesprecher der übergeordneten Polizeidirektion Braunschweig, gestern auf PAZ-Anfrage.

Warum es nun zum zweiten Mal infolge die Commerzbank getroffen habe, könne aktuell nicht seriös beantwortet werden, sagte Raschke. Gefahrenlagen noch besser einzuschätzen, und eine „Ente“ frühzeitig zu entlarven sei kaum möglich.

Raschke erklärte: „Alle polizeilichen Sachverhalte unterliegen einer Lagebeurteilung. Dabei werden alle Fakten auf den Prüfstand gestellt. Hier erfolgt auch immer eine Gefährdungsanalyse der zu bewertenden Situation, deren Ergebnis unmittelbaren Einfluss auf die polizeilichen Maßnahmen hat. Bei der Entscheidung für polizeiliche Maßnahmen steht die Sicherheit der Bürger im Mittelpunkt - auch wenn sich die Situation im Nachhinein als Fehlalarm darstellt.“

Zur aktuellen Situation seiner Filiale sagte der Peiner Filial-Direktor Frank Debertin gestern: „Unsere Mitarbeiter sind sehr betroffen. Die Filiale wurde am Montag umgehend für den Kundenverkehr geschlossen.“ Die genauen Umstände der Bombendrohung würden jetzt von der Polizei untersucht. An Spekulationen zu möglichen Ursachen wie auch zu Details der Vorfalls wolle man sich seitens der Bank nicht äußern. Debertin verwies an die örtlichen Behörden.

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