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Stadt Peine Blitzer: Kreis Peine nimmt 1,6 Millionen Euro ein
Stadt Peine Blitzer: Kreis Peine nimmt 1,6 Millionen Euro ein
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07:01 06.03.2018
Ein Fahrzeug, das zu schnell fährt, wird von einer stationären Geschwindigkeitsüberwachungsanlage geblitzt.  Quelle: dpa
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Kreis Peine

 Kreis-Sprecher Henrik Kühn sagt: „Während es auf den Straßen im Kreisgebiet mehr als 30 000 Übertretungen gab, waren es auf der Autobahn lediglich knapp 16 000 Ordnungswidrigkeiten und Bußgelder. Die Summe ist rückläufig – in 2016 wurden noch rund 2 Millionen Euro fällig. Im Wesentlichen ist dieser Rückgang auf eingeschränkte Messtätigkeiten infolge von Fahrbahnsanierungen zurückzuführen.“ Bei den erwähnten Beträgen handele es sich um die reinen Einnahmen, die nicht vom hierfür erforderlichen Personal- und Verwaltungsaufwand bereinigt wurden.

Überschüsse aus der Geschwindigkeitsüberwachung würden überwiegend in die schulische und vorschulische Verkehrserziehung von Kindern und Jugendlichen fließen. Finanziert habe man unter anderem Moderatoren für einen Fahrsimulator, einen Gurtschlitten, ein Reaktionstestgerät, einen Aufprallsimulator und einen Überschlagssimulator – die Miete der genannten Geräte, die Mobilitätserziehung in den Schulen und ein Fahrsicherheitstraining für Kinder und junge Fahrer in den Schulen.

„Geschwindigkeitskontrollen sind häufig Auslöser kontroverser Diskussionen. Fast schon reflexartig fallen bei Diskussionen rund um die Messungen Begriffe wie ,Abzocke’ und ,Schikane“. Dem Landkreis geht es aber keineswegs darum, ,Kopfprämien’ zu kassieren. Wir möchten vielmehr durch die Tempo-Überwachung jedem Verkehrsteilnehmer zu seinem Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit verhelfen“, so Kühn.

20 Prozent weniger tödliche Unfälle

Die gesellschaftliche Kernaufgabe, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, hat laut Experten nichts an Aktualität und Bedeutung verloren. Wissenschaftlich belegt ist dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat zufolge, dass eine Abnahme der durchschnittlichen Geschwindigkeit von fünf Prozent eine Verringerung der Unfälle mit Verletzten um ungefähr zehn Prozent und eine Verringerung der Unfälle mit Getöteten um 20 Prozent zur Folge hat. Jedem Kraftfahrer sollte deshalb laut Verkehrssicherheitsrat bewusst sein: Es gibt kein Recht auf zu schnelles Fahren, und Geschwindigkeitskontrollen machen Straßen nachweislich sicherer. Verkehrsüberwachung nützt allen Menschen, die sich im Verkehrsraum bewegen und ist deshalb prinzipiell an ausgewiesenen Unfallschwerpunkten und potenziell gefährlichen Orten sinnvoll.

Von Thomas Kröger

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