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Bio AG: Goltzplatz-Planung stoppen!

Goltzplatz Bio AG: Goltzplatz-Planung stoppen!

Die Peiner Biologische Arbeitsgemeinschaft (PBA) äußert sich „hocherfreut“ mit Kirsten Seffer endlich mal wieder eine Grüne-Stimme aus der Stadtratsfraktion zu hören, die entschlossen für Belange des Natur- und Umweltschutzes eintrete und sich gegen die Goltzplatz-Bebauung ausspreche.

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Die Peiner Biologische Arbeitsgemeinschaft ist gegen eine Bebauung des Golzplatzes.
 

Quelle: Archiv

Peine.  „Unser Mitglied Burkhard Zühlke hatte sich schon immer gegen die Bebauung am Goltzplatz ausgesprochen, stand leider bisher in der SPD-Mehrheitsfraktion allein da“, erklärt PBA-Vorsitzender Hans-Werner Kuklik. Die zu erwartende Zerstörung des Wanderkorridors für die besonders geschützten Erdkröten sowie für Frösche und Molche durch ein von der Stadt Peine geplantes „Schicki-Micki-Baugebiet“ sei nach Ansicht der PBA klar mit den Bestimmungen des Paragrafen 44 des Bundesnaturschutzgesetz unvereinbar. „Die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Peine hätte die Bebauung wegen des Verstoßes gegen Artenschutzbestimmungen niemals erlauben dürfen“, meint Kuklik. Die im Bebauungsplan vorgesehenen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen seien allesamt untauglich.

Kuklik: „Leider eröffnet die bestehende Gesetzgebung keine Klagemöglichkeit für Naturschutzverbände bei innerörtlicher Bebauung, sofern ein Verband nicht durch Eigentumsflächen in näherer Umgebung direkt betroffen ist. Das ist hier nicht der Fall.“ Die PBA sei selbstverständlich bereit, etwaigen Klägern mit ihrem Sachverstand zur Seite zu stehen, gern auch fachzeugenschaftlich bei erforderlichen Gerichtsterminen. Ausreichend Fachkompetenz sei vorhanden.

„Die Verantwortlichen der Stadt Peine werden aufgefordert, die Bebauungsplanung zurück zu nehmen, sich mit den politisch handelnden Personen der sich einbringenden Parteien, den betroffenen Bürgern und Vertretern der Peiner Biologischen Arbeitsgemeinschaft zusammen zu setzen, um eine für den Artenschutz und dem Naherholungsbedürfnis betroffener Bürger vertretbare Lösung herbeizuführen“, fordert Kuklik. Für ein klärendes Gespräch mit Bürgermeister Klaus Saemann stehe der Vorstand zur Verfügung.
 

Von der PAZ

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