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Stadt Peine Bietz verteidigt Feuerwehr-Einsatz in Stederdorf
Stadt Peine Bietz verteidigt Feuerwehr-Einsatz in Stederdorf
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20:40 07.09.2018
Ein Feuerwehrauto: Der Hausaufbruch in Stederdorf sorgt für Diskussionen. Quelle: dpa
Stederdorf

Kritisch mit dem Artikel „Falscher Alarm in Peine: „Toter Mann“ ist quicklebendig“ setzt sich der Peiner CDU-Ratsherr und Feuerwehrmann Gerhard Bietz aus Stederdorf auseinander. Das Haus eines 85-Jährigen war von Feuerwehr und Polizei aufgebrochen worden, weil sie eine „hilflose Person“ im Gebäude vermutet hatten. Der Mann war aber lediglich bei einem Arztbesuch gewesen.

Bietz verteidigt den Feuerwehreinsatz und sagt: „Als aktiver Feuerwehrmann muss man sich schon sehr wundern, wie offensichtlich unkundig sich ein ehemaliges Feuerwehrmitglied über die Handlungsweise der Feuerwehr in der Öffentlichkeit zeigt. Nicht die Feuerwehr hat hier Vermutungen angestellt, sondern sie wurde mit dem Stichwort ,Hilflose Person in Wohnung’ alarmiert und hat einfach nur zum Wohle der vermutlich hilflosen Person gehandelt und nicht wie geäußert nach einem Toten gesucht. Sicherlich ist es in diesem Fall ärgerlich, wenn ein Schaden entstanden ist. Genauso ärgerlich ist es aber auch für ein aktives Feuerwehrmitglied, wenn dieser Meldung eines Fehlalarmes eine halbe Titelseite und nahezu eine ganze Textseite mit Bebilderung gewidmet wird.“

Bietz ärgert sich über die Berichterstattung

Es würde Bietz nicht wundern, wenn zukünftig aus Angst vor Regressansprüchen weniger Meldungen dieser Art zu verzeichnen wären.

CDU-Ratsherr Gerhard Bietz Quelle: Archiv

„Als Fazit wünsche ich mir zukünftig mehr Augenmaß bei der Berichterstattung wenn es darum geht, über Fehlalarme zu berichten. Es wäre auch einmal interessant aufzulisten, wie viel Fehlalarme pro Jahr ein aktives Feuerwehrmitglied zu ertragen hat. Alarmierungen bei denen mitten in der Nacht aufgestanden, auf eigene Kosten zum Gerätehaus und zurück gefahren und am nächsten Morgen zur Arbeit gegangen wird – und dies alles ehrenamtlich. Diese Berichterstattung fehlt mir etwas, wenn ich von einem Fehlalarm in dieser Aufmachung lese“, so der Politiker.

Stichwort „Hilflose Person“ kommt häufiger vor

Man lese so oft von Menschen, die tagelang tot in ihrer Wohnung gelegen haben bevor sie gefunden wurden. Er betont: „Ich fahre als Feuerwehrmann lieber einmal mehr vergeblich zum Einsatz mit dem Stichwort ,Hilflose Person’, bevor ich zu Hause bleibe und am nächsten Tag von dem Fund eines Toten lesen muss! Wenn dieser vergebliche Einsatz dann negativ ausgelegt wird, halte ich dies für unangemessen.“

Von Thomas Kröger

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