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Betrunkener schlug Verlobte bewusstlos

Peiner vor Gericht Betrunkener schlug Verlobte bewusstlos

Zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und sieben Monaten wurde am Dienstag ein 51-Jähriger vom Amtsgericht Peine verurteilt. Der Peiner soll Ende Januar seine damalige Verlobte stark misshandelt haben, sodass sie bewusstlos auf den Boden fiel.

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Im Peiner Amtsgericht wurde über diesen Vorfall verhandelt.

Quelle: Archiv

Peine. Zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und sieben Monaten wurde gestern ein 51-Jähriger vom Amtsgericht Peine verurteilt. Der Peiner soll Ende Januar seine damalige Verlobte stark misshandelt haben, sodass sie bewusstlos auf den Boden fiel.

Zum Tathergang: Das Paar hatte zuvor in rauen Mengen Wein und Sekt getrunken, als der Angeklagte in den Keller ging, um ein Fahrrad zu reparieren.

Als er zurückkehrte, soll er laut seiner Freundin wie ausgewechselt gewesen sein: Auf einmal ging er auf sie los und trat auf sie ein. Irgendwann soll er zu einer Fahrradschlosskette gegriffen haben, mit der er ihr immer wieder auf den Kopf schlug. Irgendwann ließ der Angeklagte von seiner bewusstlosen Freundin ab und ging zur Nachbarin, um bei ihr einen Termin der Hausverwaltung abzusagen. Dabei fiel jedoch der Enkelin der Seniorin das Blut an den Beinen und den Händen des Angeklagten auf. Deshalb zog sie ihre Großmutter zurück in die Wohnung, verriegelte die Tür und rief die Polizei an. Die Beamten konnten den Betrunkenen anschließend festnehmen. Ein anschließender Alkoholtest ergab einen Wert von 2,67 Promille.

Seine Verlobte ist jetzt auf einem Auge blind

Sein Opfer trug mehrere Brüche, Quetschungen und Hämatome an Kopf, Händen, Armen und Oberkörper davon. Einer der Schläge gegen den Kopf sei so heftig gewesen, dass sich die Linse ihres linken Auges löste, weshalb sie nicht mehr sehen kann. Inzwischen wurde sie fünf Mal operiert – das Augenlicht hat sie allerdings noch immer nicht zurück.

Während der Verhandlung beteuerte der 51-Jährige, dass er sich nicht an den Vorfall erinnern könne. Das Gericht glaubte dem Mann, trotzdem habe er wissen müssen, dass so etwas bei starkem Alkoholkonsum passieren könne, sagte der Richter. Insgesamt wurde der Peiner nun zu zwei Jahren und sieben Monaten Freiheitsstrafe in einer Entziehungsanstalt verurteilt.

Von Lara-Marie Krämer

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