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Betreuungsverein feierte 25-jähriges Bestehen

Peine Betreuungsverein feierte 25-jähriges Bestehen

Mit einem Festakt beging der Peiner Betreuungsverein seinen 25. Geburtstag und erhielt viele kleine Geschenke und etliche Spenden. Vor allem aber bekam er „allerhöchsten Respekt und Anerkennung für die geleistete Arbeit“ von Seiten der Stadt, des Landkreises und des Amtsgerichts, die seit der Gründung mit ihm „sehr gut zusammenarbeiten“.

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Gabriele Handke beim Grußwort.

Peine.  Mit einem Festakt beging der Peiner Betreuungsverein seinen 25. Geburtstag und erhielt viele kleine Geschenke und etliche Spenden. Vor allem aber bekam er „allerhöchsten Respekt und Anerkennung für die geleistete Arbeit“ von Seiten der Stadt, des Landkreises und des Amtsgerichts, die seit der Gründung mit ihm „sehr gut zusammenarbeiten“.

Als 1992 ein neues Betreuungsgesetz in Kraft trat, haben sich die beiden kirchlichen Wohlfahrtsverbände zu einer gemeinsamen Gründung des Peiner Betreuungsvereins entschlossen. Seitdem leistet dieser Verein als einer von bundesweit 830 registrierten Betreuungsvereinen kontinuierliche Arbeit, die im Laufe der Zeit immer mehr ausgebaut und an die Erfordernisse angepasst wurde.

Die zehn Gründungsmitglieder haben offenbar auch mit der Einstellung ihrer Mitarbeiter und der Gewinnung von Ehrenamtlichen ein sehr glückliches Händchen bewiesen: Geschäftsführer Michael Gruber feiert wie viele seiner Mitarbeiter bereits das 24. Dienstjubiläum, und auch der Vorstand des Vereins arbeitet seit über zwei Jahrzehnten in dieser Besetzung. Gruber verglich in seiner Festrede seine Mitarbeiter mit Zehnkämpfern.

Vielfältige Aufgaben aus ganz unterschiedlichen Bereichen müssten oft „über die Schmerzgrenzen der Arbeitszeit und Belastung hinaus“ wahrgenommen werden. Da der Verein seit 2012 nicht nur Erwachsene sondern auch Kinder und Jugendliche betreut, seien hier wiederum noch mehr Aufgabenfelder entstanden. Die größte Herausforderung habe der Verein in seiner Geschichte im Zuge der Flüchtlingswelle 2015 bewältigt, als er plötzlich viele unbegleitete minderjährige Ausländer in die Betreuung nahm.

Gruber betonte die sehr gute Zusammenarbeit mit Landkreis und Amtsgericht und bekam dieses Lob umgehend vom stellvertretenden Landrat Matthias Möhle und vom Direktor des Amtsgerichts Peine, Dr. Wilfried Lehmann-Schmidtke, zurück. Wünsche für die Zukunft habe er nur zwei, teilte Gruber seinen Gästen in der Aula des Ratsgymnasiums mit: Der finanzielle Druck, den Verein am Leben zu erhalten, solle verringert werden und es mögen sich noch mehr „Menschen finden, die Zeit und Zuwendung zu verschenken“ hätten.

Gabriele Handke als stellvertretende Bürgermeisterin und Möhle als Vertreter des Landkreises sicherten auch weiterhin ihre Unterstützung zu. Handke appellierte an die Bundespolitik, den Betreuungsvereinen die Existenzängste zu nehmen und bekam dafür viel Applaus.

Von Grit Storz

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