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Benefiz-Konzert: Rocken für Japan

Peine Benefiz-Konzert: Rocken für Japan

Nach dem Erdbeben in Japan und den tragischen Folgen rockten am Sonnabend trotz Fußball-Länderspiels rund 50 Peiner im Apples für den guten Zweck.

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Verzichteten auf Gage: Die Band Luxusstürmer machten im Apples den Auftakt. Später traten noch Luftpost kostenlos auf.

Quelle: Kim Neumann

Peine. Um ihren Teil für die Opfer der Katastrophe beizusteuern, hatte die Cocktailbar am Marktplatz in Kooperation mit dem Rockbüro Peine eingeladen. Musikalischer Höhepunkt war die Band Luxusstürmer aus Braunschweig.

„Man muss nach so einem Ereignis einfach etwas Gutes tun“, begründete Axel Hennecke vom Rockbüro Peine das kurzfristig organisierte Benefiz-Konzert. Als Bands hatte Hennecke Luftpost aus Buxtehude und Luxusstürmer aus Braunschweig engagiert. Während Luxusstürmer das Publikum mit deutschen Coversongs von Herbert Grönemeyer bis Wir sind Helden begeisterte, setzte Luftpost auf selbstgeschriebenen Indie-Pop mit deutschen Texten.

Bemerkenswert: Beide Bands verzichteten, wie auch die Techniker und das Security-Unternehmen, auf jegliche Bezahlung. Darüber hinaus spendete das Apples den gesamten Eintritt sowie Teile des gemachten Umsatzes. Insgesamt kamen knapp 400 Euro zusammen. „Ich hätte mich zwar über eine größere Beteiligung gefreut, bin aber dennoch zufrieden“, bilanzierte der Betreiber des Apples, Ulf Bostel.

Besonders zufrieden zeigten sich die Organisatoren nach dem Konzert von der Resonanz der Besucher. „Wir haben viel positives Feedback bekommen. Das freut mich sehr“, sagte Bostel. „Doch ohne unsere zahlreichen Partner wäre das alles so kurzfristig wohl nicht zu realisieren gewesen“, lobte er.

Die gesamte Spende geht auf Initiative der Band Luftpost an die Hilfsorganisation „care“, die die Opfer der Katastrophe insbesondere mit Nahrungsmitteln, Wasser und Hygieneartikeln versorgt. Die Idee kam dem Sänger der Band Fabian Held bei der Arbeit.

„Ich hatte beruflich mit der Organisation zu tun und habe schnell gemerkt, dass sie sehr transparent arbeiten“, erläuterte der 23-jährige Musiker. „Da weiß man einfach, dass die Spende auch wirklich da ankommt, wo sie ankommen soll.“

js

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