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Stadt Peine Bekommt Peine bald einen Klimaschutz-Manager?
Stadt Peine Bekommt Peine bald einen Klimaschutz-Manager?
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00:20 26.10.2018
Eine wichtige Klimaschutz-Frage: Wie wird künftig Strom erzeugt? Quelle: Archiv
Peine

Auf 344 Seiten wird in dem städischen Konzeptpapier zunächst der Ist-Zustand der Fuhsestadt in Sachen Klimaschutz beschrieben, später werden dann auch konkrete Projekte zur Verbesserung der Situation aufgezeigt.

Klimaschutzmanager könnte Maßnahmen koordinieren

So wird der Stadt Peine dringend empfohlen, einen Klimaschutzmanager einzustellen, um eine vom „Tagesgeschäft“ der Verwaltung losgelöste Umsetzung und Koordinierung verschiedener Maßnahmen zu ermöglichen. Für diese Stelle gebe es Zuschüsse von bis zu 90 Prozent, angesiedelt werden könnte sie in der bereits bestehenden Abteilung Energie/Klima der Stadtverwaltung.

Ein weiteres Fazit des Papiers, das in Zusammenarbeit mit dem Büro merkWATT aus Braunschweig erstellt wurde: Das aktuelle Angebot des öffentlicher Personennahverkehrs (ÖPNV) biete große Verbesserungspotenziale, die in Zusammenarbeit mit den zuständigen Akteuren wie etwa Landkreis Peine, Regionalverband Großraum Braunschweig und Nachbargemeinden sowie Verkehrsunternehmen angegangen werden sollten. Auf Landkreisebene sollte daher ein ÖPNV-Lenkungskreis entstehen.

Vorschlag: Infrastruktur für Radfahrer verbessern

Vorgeschlagen wird zudem, die Infrastruktur für Radfahrer deutlich zu verbessern. So seien an vielen Stellen Reparaturen erforderlich, außerdem sollten etliche Radwege auch erweitert und an aktuelle Standards angepasst werden – etwa bei der Breite der Wege.

Insgesamt gibt 23 solcher Maßnahmenpakete, die dem Klimaschutz dienen sollen. Eine Umsetzung dieser Vorschläge scheint jedoch völlig offen. Da die Projekte teilweise erhebliche finanzielle Auswirkungen für die Stadt Peine haben, müsse die Politik entscheiden, welche Maßnahmen man umsetzen wolle, hieß es von Seiten der Verwaltung.

Von Tobias Mull

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