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Stadt Peine Theodor-Heuss-Straße: Bauprojekte verzögern sich weiter
Stadt Peine Theodor-Heuss-Straße: Bauprojekte verzögern sich weiter
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21:55 13.09.2018
Abriss der Getreidesilos: Die Theodor-Heuss-Straße entlang der Mälzerei Heine wird ab Montag für die weiteren Arbeiten erneut voll gesperrt. Quelle: Janine Kluge
Peine

Offensichtlichste Ursache der Verzögerungen: Der Abriss der fast 40 Meter hohen Silos auf dem Grundstück der ehemaligen Mälzerei Heine gestaltet sich schwieriger als gedacht. Die rund 50 Zentimeter dicken Stahlbeton-Außenwände der Türme werden Stück für Stück von einem sogenannten Longfront-Bagger „abgeknabbert“ – und das dauert.

Im November 2017 hatten die Arbeiten begonnen ursprünglich sollte der Rückbau der Silos nur wenige Wochen dauern. Doch dann war der Abriss zwischenzeitlich wegen eines Krankheitsfalls ganz zum Erliegen gekommen, nach der Wiederaufnahme der Arbeit sollte schließlich bis Ende August alles fertig sein. Doch der Stahlbeton will einfach nicht weichen, als neuer Termin wurde nun Ende Oktober genannt.

Heuss-Straße wegen Abriss voll gesperrt

Wegen der Abrissarbeiten muss nun abermals die Theodor-Heuss-Straße voll gesperrt werden. Die Sperrung erstreckt sich von der Einmündung Azaleenweg bis zur Einmündung „Friedrich-Ebert-Platz“ und ist von Montag, 17. September, 6 Uhr, bis Mittwoch, 19. September, spätestens 20 Uhr eingerichtet. Eine Umleitungsstrecke über Wiesenstraße, Feldstraße, Herner Platz, Braunschweiger Straße und Neue Straße bis zum Friedrich-Ebert-Platz wird ausgeschildert. Eine Durchfahrt durch den Azaleenweg ist ebenfalls nicht möglich.

120 Wohnungen sind geplant

Sind die Silo dann irgendwann Geschichte, sollen auf dem Gelände entlang der Theodor-Heuss-Straße zwei mehrgeschossige Häuserzeilen entstehen sowie fünf Stadtvillen zum ehemaligen Friedhof ausgerichtet, eine Tiefgarage und ein großer Spielplatz. 120 Wohnungen sind geplant, insgesamt sollen rund 30 Millionen Euro investiert werden.

Ein weiteres Baugebiet kommt kaum voran

Und auch das zweite Bauprojekt in dem Bereich verzögert sich. Zwischen Nachtigallenweg und Fuhsering wollte Vardan Tigranyan, Geschäftsführer der Ilseder Firma Mauerwerk-Hausbau, ursprünglich 13 Stadtvillen errichten. „Mein Projekt-Partner möchte jedoch den Zuschnitt des Projekts ändern“, erklärte Tigranyan auf Nachfrage der PAZ. Statt Villen sollen nun deutlich weniger luxuriöse, moderne Wohnhäuser entstehen.

Stadtbaurat Hans-Jürgen Tarrey hatte in der jüngsten Sitzung des städtischen Planungsausschusses angedeutet, dass diese Gemengelage zu einer Verzögerung führen könnte, da der übliche städtebauliche Vertrag noch zu regeln sei.

Von Tobias Mull

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