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Stadt Peine Vöhrumer Bahnhof: Höhenunterschiede sind offenbar ein Problem
Stadt Peine Vöhrumer Bahnhof: Höhenunterschiede sind offenbar ein Problem
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13:32 22.02.2018
Bahnhof in Vöhrum: Hier fährt im Nahverkehr die Westfalenbahn zwischen Braunschweig und Hannover. Täglich steigen rund 1000 Pendler ein und aus. Quelle: Michael Lieb
Vöhrum

Sprecher Egbert Meyer-Lovis erklärte auf PAZ-Anfrage, dass die Barrierefreiheit grundsätzlich gegeben sei. Problematisch sind offenbar die unterschiedlichen Höhen von Bahnsteig und den Zugwaggons.

Meyer-Lovis schilderte: „Am Bahnhof Vöhrum haben wir zwei Bahnsteige mit einer Kantenhöhe von 76 Zentimetern. Die auf der Strecke eingesetzten Fahrzeuge der Westfalenbahn sind Doppelstockfahrzeuge mit einer Einstiegshöhe von 55 Zentimetern.“ Dadurch entstehe ein gewisser Versatz. Theoretisch sei eine Bahnsteiganpassung möglich, doch dann gebe es wieder Probleme mit anderen Zügen.

Bei der dortigen Bahnsteighöhe von 76 Zentimern müsse für Rollstuhlfahrer immer durch das Personal im Zug eine Rampe ausgefahren werden, erklärt Meyer-Lovis. Am Gleis 2 könnten zudem die Spaltüberbrückungen der Westfalenbahn nicht ausgefahren werden, da sich diese sonst unter dem Bahnsteig verkeilen würden. Dies habe jedoch nichts mit der Mobilitätsgerechtigkeit nicht zu tun. Spaltüberbrückungen gebe es andernorts gar nicht.

Zur Kritik der CDU an der Investitions-Politik der Bahn, erklärte Meyer-Lovis: „Im Rahmen des Projektes ,Niedersachsen ist am Zug! II’ wurden für 40 Stationen die Planungen und Umsetzungen konsequent vorangetrieben und weitestgehend abgeschlossen. Das Programm umfasst im Wesentlichen die Erhöhung der Bahnsteige, Schaffung barrierefreier Zugänge mittels Rampen- oder Aufzugsanlagen sowie die Ausstattung der Bahnsteige mit neuen Wind- und Wetterschutzeinrichtungen und die Verbesserung der Beleuchtung. Derzeit befinden sich die letzten beiden Stationen des Programms in Leer und Celle im Bau.“

Gemeinsam mit der Deutschen Bahn werde das Land Niedersachsen bis 2025 weitere 41 Bahnstationen im Rahmen des Programms „Niedersachsen ist am Zug! III“ (NiaZ3) modernisieren und insbesondere die Barrierefreiheit an den Stationen herstellen. Dabei würden mit Hilfe von Landesmitteln auch kleinere Stationen barrierefrei ausgebaut, die weniger als 1000 Ein- und Aussteiger pro Tag aufweisen, so wie in Diepholz, Wittingen und Gifhorn.„Mehr als 140 Millionen Euro werden für dieses Programm investiert. Land und Deutsche Bahn übernehmen jeweils die Hälfte der Kosten. Neben der Barrierefreiheit werden zudem Wind- und Wetterschutzanlagen, Beleuchtung, Fußgängerquerungen und Reiseinformationssysteme zeitgemäß installiert und erneuert. Nach Abschluss des neuerlichen Bahnhofsmodernisierungsprogramms werden 90 Prozent der Stationen in Niedersachsen stufenfrei ausgebaut sein“, erklärt Meyer-Lovis. Inwieweit Vöhrum davon profitieren könnte, ließ er offen.

Im Bereich des hiesigen Regionalverbands, der für den Kreis Peine zuständig ist, würden jedenfalls jährlich mehrere Hunderttausend Euro in die Unterhaltung und den Erhalt investiert.

Peiner Bahnhöfe in Zahlen

So viele Menschen steigen an den Bahnhöfen im Landkreis Peine im Schnitt täglich ein und aus:

Vöhrum: 1000

Peine: 3400

Woltwiesche: 250

Lengede-Broistedt: 700

Von Michael Lieb

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