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Bäuerinnen-Stammtisch: Suizid lautete Vortragsthema

40 Frauen besuchten Veranstaltung Bäuerinnen-Stammtisch: Suizid lautete Vortragsthema

Kein leichtes Thema stand jetzt beim Bäuerinnen-Stammtisch der Peiner Landfrauen an: „Suizid bei Kindern und Jugendlichen“. Die Geschäftsführerin des Vereins für Suizidprävention aus Hildesheim, Gabriele Francke, hatte den fast 40 altersgemischten Frauen auch einige Zahlen mitgebracht.

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Die Peiner Landfrauen verfolgten interessiert den Vortrag.

Kreis Peine. „Es gibt 11 000 Selbstmorde im Jahr, davon werden 500 Kindern und Jugendlichen zu gerechnet, etwa 7200 Männern und etwa 2500 Frauen“, nannte sie Zahlen. „Auch die Alterssuizide steigen“, fügte sie hinzu.

Dem könne entgegengewirkt werden, etwa wenn Menschen bei Krisen, einen Ansprechpartner finden. Krisenbewältigung findet statt in hilfreichen Netzwerken, durch Vorbilder, durch Unterstützung bei der Entwicklung und durch einen fördernden, verstehenden Lebensraum, so Francke.

Auch das Netzwerk der Landfrauen kann eine Hilfestellung bei Krisen sein, denn bei den Treffen, gibt es die Möglichkeit seine Sorgen und Nöte anderen Frauen mitzuteilen. Auch was man tun kann, sprach Francke an: „Zeigen Sie echte Anteilnahme und lassen Sie sich die Gefühle des anderen schildern. Geben Sie keine guten Ratschläge, sondern bieten Sie Hilfestellung an oder verweisen Sie an Beratungsstellen.“ Für Kinder und Jugendliche biete der Verein verschiedene Workshops an, meist in Schulen, dort werden etwa die Krisen benannt, auch eine Ausstellung wird eingebunden und durch Rollenspiele die unterschiedlichen Möglichkeiten beleuchtet.

Hilfreich sei auch, sich einmal gemeinsam „1000 Gründe zu leben“ vorzustellen. Francke selbst hat sich zu diesem Zweck eine Notfallkiste gepackt, enthalten sind Bilder ihrer Kinder, die ihre Laune heben oder ein schöner Film oder eine Musik-CD, die sie sehr gern mag. Vielleicht kommt in diese Kiste auch das Geschenk der Landfrauen, dass ihr Imke Grotewold überreichte, das neue Fingerfoodbuch. „Nur wenn es uns selbst gut geht, kann man für andere da sein. Bleiben sie gesund und munter“, entließ Grotewold die nachdenklichen Zuhörerinnen nach Hause.

Weitere Infos unter www.kreis-landfrauen-peine.de.

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