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Stadt Peine BGE ist jetzt für das Endlagerthema allein verantwortlich
Stadt Peine BGE ist jetzt für das Endlagerthema allein verantwortlich
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23:00 24.12.2017
Das DBE-Gelände in Peine: Hier bekommt die BGE ihren Sitz. Quelle: MICHAELA GEBAUER
Peine

Die Neuorganisation im Bereich der atomaren Entsorgung ist mit der Fusion der deutschen Endlager-Gesellschaften abgeschlossen worden. Wie das Bundesumweltministerium am Freitag mitteilte, sind die Asse GmbH und die Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern (DBE) in der neuen Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) aufgegangen. Die Verschmelzung der Gesellschaften sei am 20. Dezember durch Eintragung im Handelsregister rechtswirksam geworden.

Pünktlich zum Jahresbeginn 2018 sei damit auch formal ausschließlich die BGE für die Endlagerungsprojekte des Bundes verantwortlich, sagte deren Geschäftsführerin Ursula Heinen-Esser. Anstelle der in den vergangenen Jahrzehnten gewachsenen komplizierten Struktur bestünden „jetzt klare Verhältnisse.“

Die Asse GmbH hat seit ihrer Gründung 2009 die Rückholung der schwach- und mittelradioaktiven Abfälle aus dem ehemaligen Forschungs-Endlager Asse geplant. Die DBE war damit beauftragt, das frühere Erzbergwerk Schacht Konrad zum Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle auszubauen. Außerdem hat die DBE das Endlager Morsleben und das Erkundungsbergwerk Gorleben betrieben.

Bereits im April dieses Jahres hatte die BGE die Verantwortung für die Endlagerprojekte Asse, Schacht Konrad, Gorleben und Morsleben übernommen. Asse GmbH und DBE bestanden aber weiter. Zudem organisiert die BGE mit Sitz in Peine die Suche nach einem Endlager für den hochradioaktiven Atommüll.

Von Alex Leppert

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