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BEE befragte Bundestagskandidaten

Energiewende in Peine BEE befragte Bundestagskandidaten

Wie stehen die Parteien zur Energiewende? Um diese zentrale Frage drehte sich die Podiumsdisskussion am Freitag im Forum mit den Bundestagskandidaten des Wahlkreises Peine/Gifhorn, zu den der Bundesverband Erneubare Energie (EBB) eingeladen hatte.

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Von links: Carsten Körnig, Ingrid Pahlmann, Klaus Brinkmann, Holger Flöge und Stefanie Weigand.
 

Quelle: Anna Gröhl

Peine.  Die Politiker beantworteten dabei rund zwei Stunden lang alle wichtigen Fragen zum Thema und stellten ihre Vorstellung von künftiger Energiepolitik dar.

 Der Einladung ins Forum gefolgt sind Stefanie (Bündnis 90/Die Grünen), Ingrid Pahlmann (CDU), Klaus Brinkmann (Die Linke) und Holger Flöge (FDP). Hubertus Heil (SPD) konnte aus terminlichen Gründen erst später zur Disskussion dazustoßen. Hinzu kamen rund 40 Besucher, die auf den Stühlen vor der Bühne Platz fanden. Der Geschäftsführer des BEE, Dr. Peter Röttgen, übernahm die Moderation.

„Erneubare Energie ist wichtiger denn je. Wir wollen im Rahmen der politischen Disskussion den Bürgern stärkere Transparenz zum Thema ermöglichen“, erklärte Röttgen. „Die Zentrale Frage dreht sich natürlich darum, wie die Parteien die Klimaziele aus ihrer Sicht erreichen wollen. Mit dem Pariser Klimaabkommen will man die Erderwärmung auf unter zwei Grad begrenzen“, so der Geschäftsführer.

Zu Sprache wurden zudem der Stromausbau, die Elektromobilität sowie die Wärmeversorgung gebracht. In der Stromversorgung aus erneuerbaren Energie habe sich in letzter Zeit viel getan, sagt BEE-Kommunikationsleiter Alexander Karasek: „Im diesem ersten halben Jahr haben wir 35 Prozent an Strommix erreicht. Darauf sind wir natürlich stolz.“ Anders sehe es dagegen bei der Mobilität und der Wärmeversorgung aus, weiß Karasek: „In den Bereichen steckt noch wesentlich mehr Potenzial drin, da muss auch in Zukunft viel mehr passieren. Künftig muss eine Kopplung zwischen Strom, Wärme und Mobilität stattfinden, die aus erneuerbarer Energie gewonnen wird. Die Energiewende ist ein wichtiger Schritt für die Industriepolitik. Auch für den Standort Peine.“

Von Anna Gröhl

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