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BBS-Schüler Philipp Maricek erfand einen Autopiloten für Modellboote

Essinghausen BBS-Schüler Philipp Maricek erfand einen Autopiloten für Modellboote

Essinghausen. Ein Rückholsystem für Modellboote war geplant, ein kompletter Autopilot ist es geworden. Mit seiner Idee gewann Philipp Maricek aus Essinghausen erst den Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ und dann einen Sonderpreis beim Landeswettbewerb.

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Beim Landeswettbewerb in Clausthal: Philipp Maricek aus Essinghausen (rechts) mit Emanuel Sizmann aus Erlangen.

Quelle: oh

Das Ausgangsproblem: „Was mache ich mit Modellbooten, bei denen die Funkverbindung abbricht und die steuerlos auf dem Wasser treiben? Schwimmen gehen macht im Winter keinen Spaß und bei Rückholaktionen mit anderen Booten riskiere ich Schäden“, erläutert Maricek, der das Technikgymnasium an den BBS Peine besucht. Und so wurde die Idee geboren, eine Art „automatischen Rückholer“ zu programmieren, der das Modellboot zurückbringt.

Zusammen mit Emanuel Sizmann (16) aus Erlangen und Ludwig Färber (17) aus Leipzig, die er über das Internet kennengelernt hatte, tüftelte der heute 18-Jährige zwei Jahre an einer Lösung. Nach ersten Versuchen mit GPS-Empfänger und elektronischem Kompass entwickelten die Jugendlichen dann „Autorino“ - das Autopilot-Projekt für Modellboote. „Das Boot kann mit Funkfernbedienung oder Laptop manuell gesteuert werden. Die Software ist intelligent und entscheidet über den Steuermodus, das Boot fährt selbstständig die Koordinaten ab“, erklärt Maricek.

Beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ in Hildesheim gewannen die Nachwuchsforscher den ersten Preis im Bereich Technik und einen Sonderpreis der Uni Hildesheim. Beim Landeswettbewerb in Clausthal gab es einen Sonderpreis vom Kultusministerium. „Wir sind zufrieden“, sagt Maricek. „Wir haben viele Fachleute und Firmen kennengelernt und Tipps bekommen.“

Das nächste Projekt steht für den Hobby-Modellbauer und Hobby-Piloten mit Flugschein schon an: ein Autopilot für Modellbau-Flugzeuge. Und beruflich: „Mein Traumberuf ist Pilot, auch wenn man in den großen Flugzeugen nicht so sehr kreativ sein kann. Kapitän oder eine Tätigkeit in der Luft- und Raumfahrttechnik sind ebenfalls denkbar.“

jti

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