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Stadt Peine Auszeichnung: Die BBS Peine sind jetzt „Humanitäre Schulen“
Stadt Peine Auszeichnung: Die BBS Peine sind jetzt „Humanitäre Schulen“
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21:16 18.06.2018
Vertreter der ausgezeichneten Schulen bei der Verleihung im Kulturzentrum Pavillon in Hannover. Quelle: DRK
Peine/Hannover

Das Jugendrotkreuz hat im Kulturzentrum Pavillon in Hannover 61 niedersächsischen Schulen die Auszeichnung „Humanitäre Schule“ verliehen. Dafür müssen die Schüler unter anderem ein humanitäres Projekt auf die Beine stellen. Auch die Berufsbildenden Schulen (BBS) Peine erhielten das Zertifikat.

„Durch all euer Tun habt ihr bewiesen, dass ihr bereit seid, euch für Menschlichkeit und die Lösung aktueller Probleme unserer Zeit einzusetzen“, erklärte die Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Niedersachsen Sabine Schipplick und sprach den rund 3000 Schülern, die sich in diesem Schuljahr an der Kampagne „Humanitäre Schule“ beteiligt haben, Dank und Anerkennung aus. „Ich wünsche euch und auch uns, dass ihr die Freude und die Erfahrung aus der Kampagne mitnehmt und euch weiter für eine bessere Welt engagiert.“

Hannovers Bürgermeisterin Regine Kramarek schloss sich diesem Dank an und hob den positiven Einfluss der Kampagne auf die Persönlichkeitsentwicklung der jungen Menschen und ihre Bereitschaft, sich sowohl national als auch international ehrenamtlich zu betätigen, hervor: „Sie konnten ihren Blick schärfen für Problematiken in der Welt und an Lösungsmodellen arbeiten.“

Um als „Humanitäre Schule“ ausgezeichnet zu werden, mussten die Schüler zum einen am Planspiel „h.e.l.p.“ teilnehmen, bei dem sie einen kriegerischen Konflikt in den fiktiven Regionen „Malea und Lufar“ zu lösen hatten und dabei die Grundzüge des Humanitären Völkerrechts kennenlernten. Zum anderen mussten sie ein eigenes humanitäres Projekt auf die Beine stellen, orientiert an der Fragestellung: „Wie und wo können wir uns für mehr Menschlichkeit engagieren?“

Dabei engagierten sich die Schulen auf ganz unterschiedliche Weise, zum Beispiel mit Spendenaktionen für krebskranke Kinder oder für Menschen mit Behinderungen, für Obdachlose oder notleidende Menschen im Ausland. Sie führten gemeinsame Aktionen mit Bewohnern von Altenpflegeeinrichtungen und in Kindertagesstätten durch oder organisierten Aktivitäten mit und für geflüchtete Menschen, um deren Integration zu fördern.

Das Jugendrotkreuz rief die Kampagne „Humanitäre Schule“ vor 14 Jahren ins Leben. Mittlerweile haben rund 18 500 Schüler und 150 Schulen aus ganz Niedersachsen daran teilgenommen.

Von Dennis Nobbe

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