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Auktion für kranken Lukas: Gordon Firl bietet für Hertha-Trikot

Peine Auktion für kranken Lukas: Gordon Firl bietet für Hertha-Trikot

Peine . Alle machen sie mit: Die Trikot-Auktion von Ex-Bayern-Profi Wolfgang Grobe und der PAZ wird immer beliebter. Viele Peiner nutzen die Gelegenheit, ihr Hobby mit Hilfsbereitschaft zu verbinden - auch der neue PAZ-Geschäftsführer Gordon Firl.

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Hilfe für Lukas: PAZ-Geschäftsführer Gordon Firl bietet 200 Euro für das Hertha-Trikot.

Quelle: ju

„Es ist wirklich schön, dass so viele Peiner bei der Trikot-Aktion mitmachen“, freut sich Carola P., Mutter des schwerkranken Lukas aus Hämelerwald. „Ich bin Wolfgang Grobe unheimlich dankbar, dass er das alles überhaupt erst ermöglicht hat.“

Der ehemalige Bayern-Profi hat die signierten Trikots besorgt, die zugunsten des kleinen Lukas bei der PAZ versteigert werden. Auch der neue PAZ-Geschäftsführer Gordon Firl möchte sich eines der begehrten Trikots sichern. „Es ist eine tolle Aktion, die unterstützt werden muss“, so der 36-Jährige.

Firl hat auf das Leibchen des Bundesliga-Absteigers Hertha BSC Berlin geboten. „Mein Vorgänger Claas Schmedtje wird ja in die Region um Berlin ziehen“, erklärt Firl, der selbst eine zweijährige Tochter hat. „Das signierte Trikot wäre sicher ein passendes Abschiedsgeschenk.“

Doch in erster Linie möchte Firl - ebenso wie zahlreiche Menschen im Peiner Land - dem zweijährigen Lukas helfen, der am seltenen Purtilo-Syndrom leidet. Ohne eine Knochenmark-Spende hat der Kleine eine Überlebenschance von unter 20 Prozent.

Wer helfen möchte, kann im Internet auf die signierten Trikots aller Bundesligisten, einiger Zweitligisten sowie verschiedenener internationaler Spitzenclubs bieten. Außerdem ist ein Retro-Lederball mit Widmung von HSV-Idol Uwe Seeler sowie ein Profi-Training für Vereine und Gruppen mit Wolfgang Grobe unter den Auktionsposten. Im Internet sind alle Trikots mit Bildern und aktuellen Geboten zu finden.

ju

www.paz-online.de/trikots

So können Sie helfen

Nicht nur Geldspenden helfen dem kleinen Lukas. Jeder kann sich bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) registrieren lassen.

Die Blutgruppe ist dabei nicht entscheidend. „Es wird nach einem Spender gesucht, der die identischen Gewebemerkmale hat“, erklärt Lukas‘ Mutter Carola P. aus Hämelerwald.

Aber auch Blutspenden – vor allem von der Blutgruppe 0 – seien wichtig. „Bevor Lukas die Stammzellen eines Spenders erhält, wird seine derzeitige Blutgruppe gegen 0 ausgetauscht“, so Carola P.

Das Spenden von Stammzellen geschieht über Blutentnahme, im Anschluss kann der Spender wieder nach Hause gehen.

Wer helfen möchte, kann sich beim Roten Kreuz, bei der Medizinischen Hochschule in Hannover oder bei der DKMS typisieren lassen – ganz ohne Spritze. Ein Abstrich der Mundschleimhaut über ein Wattestäbchen genügt.

Die DKMS schickt Typisierungssets auch direkt nach Hause. Weitere Infos gibt es im Internet auf www.dkms.de.

ju

Spendendosen: Peiner sammelten 7000 Euro für kranken Lukas

Immer mehr Peiner beteiligen sich an den Spendenaktionen für den kranken Lukas aus Hämelerwald.

Auch Rouven Böse, Geschäftsführer des PhysioFit in Peine, hat gemeinsam mit Kollegen und der Familie von Lukas Spendendosen in Geschäften im Peiner Landkreis verteilt. J

etzt liegt das Ergebnis der Sammelaktion „Gemeinsam für Lukas und Andere“ vor: 7000 Euro kann Böse auf Lukas‘ Spendenkonto der Deutschen Knochenmarkspenderdatei überweisen.

„Es ist unglaublich, welche Summe zusammengekommen ist“, so Böse, der die ungerade Summe aufgerundet hat. „Ich bedanke mich bei allen Spendern, die Anteilnahme ist umwerfend“, sagt auch Carola P., Mutter des zweijährigen Lukas, der dringend eine Knochenmarkspende benötigt.

Die Typisierungsaktion in Vöhrum, zu der im April mehr als 1800 Freiwillige gekommen waren, hat knapp 92.000 Euro gekostet. Trauriger Zwischenfall: Eine Spendendose, die im Dänischen Bettenlager aufgestellt war, wurde gestohlen.

ju

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