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Stadt Peine Auf der Zielgeraden: Ein Wellness-Tag zur Entspannung
Stadt Peine Auf der Zielgeraden: Ein Wellness-Tag zur Entspannung
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22:46 15.03.2018
Beauty-Tag: Kristin (l.) und Michaela gönnten sich zwei Wellness-Gesichtsmasken. Quelle: privat
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Peine

 Kurz vor dem Ziel waren Kristin und ich einerseits erleichtert, andererseits unglaublich erschöpft. Auch wenn es in den vergangenen Tagen ganz danach klang, als wären wir nur mit dem Bus oder Zug gefahren, kann ich Ihnen versichern, dass wir täglich mehr als 15 Kilometer gewandert sind. Inzwischen standen wir sogar kurz davor, die 200 Kilometer-Marke zu knacken. Wow!

Am Ende des 14. Wandertages landeten wir in Padron. Der Stadtname rührt von pedrón her, einem römischen Meilenstein am Ufer des Flusses Ria. Der Legende nach soll dort ein Schiff festgemacht worden sein, das den Körper des Apostels Jakobus befördert hat. Wo das genau sein sollte, wussten wir allerdings nicht.

Wir kamen aber zufällig auf einem großen, grauen Platz vorbei, an dem regelmäßig die populären Sonntagsmärkte stattfinden. Normalerweise werden dort Bekleidungsstücke, Schuhe, lokale kulinarische Produkte, Kunsthandwerk, Lederwaren und Haustiere angeboten. Die schlechte Nachricht: Wir waren mitten in der Woche dort und trafen nur auf einen Polizisten, der den Verkehr regeln musste, weil eine Ampel ausgefallen war. Die gute Nachricht: Kristin und ich konnten nichts kaufen und haben so an Gepäck gespart. Unsere Rucksäcke waren auch ohne kleine Andenken bereits gut gefüllt.

Also kauften wir uns Pilger-untypisch zwei Wellness-Gesichtsmasken und schlenderten zur öffentlichen Herberge in Padron, um einen Beauty-Tag einzulegen. Das Gebäude war übrigens richtig schön. Es bot zwar keinen Luxus, aber die riesigen Steine innerhalb der Schlafsäle beeindruckten uns sehr. Glücklicherweise gab es an jeder Ecke Heizungen, so dass wir abends endlich wieder nicht mehr frieren mussten.

Am nächsten Tag ging es weiter nach Teo. Teo ist aber keine Stadt und auch kein Dorf. Teo gibt es lustigerweise nicht einmal bei Google Maps, so dass wir bis heute nicht wissen, was Teo eigentlich ist. Wir können uns nur daran erinnern, dass die Menschen in Teo nicht besonders gerne Pilger mögen. Als Kristin und ich nämlich wieder einen Orangenbaum sahen, wollten wir uns daran bedienen. Auf einmal aber schlugen zwei Spanier mit einem Holzstück auf Metall, um uns zu vertreiben. Offenbar werden in Teo die Orangenbäume fast ausschließlich von Pilgern geplündert. Kein Wunder, dass die Einheimischen so allergisch auf uns reagiert haben.

Witzigerweise gab es in der Herberge in Teo dann eine große Schale mit Obst für alle Pilger. Dort waren zwar keine Orangen, aber Kiwis erfüllten auch ihren Zweck.

Von Michaela Gebauer

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