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Attentat in Manchester: Peiner trauern

Politker zum Anschlag Attentat in Manchester: Peiner trauern

Bestürzung in Peine über den blutigen Anschlag im britischen Manchester: Bei einem Pop-Konzert hat sich dort am Montagabend ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt. Dabei kamen 22 Menschen ums Leben, darunter Kinder. Rund 60 Personen wurden verletzt.

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Nach dem Attentat: Trauernde legten in Manchester Blumen nieder.

Quelle: Foto: dpa

Kreis Peine. Bestürzung in Peine über den blutigen Anschlag im britischen Manchester: Bei einem Pop-Konzert hat sich dort am Montagabend ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt. Dabei kamen 22 Menschen ums Leben, darunter Kinder. Rund 60 Personen wurden verletzt. Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ hat gestern die Tat für sich reklamiert. Die PAZ sprach mit Peiner Politikern über den Anschlag.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Hubertus sagte: „Schon wieder ein vollkommen sinnloses Attentat, das mir nicht nur als Politiker, sondern wegen der toten Kinder auch als Vater unter die Haut geht.“ Und neben Trauer empfinde Heil auch Wut. Sein tiefes Mitgefühl gelte den Angehörigen der Toten. „Ich wiederhole mich: Wichtig ist, dass wir uns auch jetzt als freie Gesellschaft nicht vom Terrorismus einschüchtern lassen. Wir müssen unserer Polizei den Rücken stärken, damit diese verblendeten Menschen gestoppt werden können“, so der Peiner.

Seine Kollegin, die CDU-Bundestagsabgeordnete Ingrid Pahlmann, erklärte: „Ich bin zutiefst erschüttert über diesen besonders perfiden Anschlag – arglose Kinder und Jugendliche ins Visier zu nehmen, die einfach nur ein schönes Konzert ihres Idols genießen wollen, ist absolut menschenverachtend und feige. Meine Gedanken sind nun bei den Jugendlichen, den Familien, den Schwerverletzten in den Krankenhäusern. Ich wünsche ihnen Kraft und Stärke zur Genesung, aber auch Zeit und Unterstützung, diese schreckliche Tat zu verarbeiten. Ich ziehe meinen Hut vor den Einsatzkräften und Menschen in Manchester, die in einer so schweren Stunde zusammenstehen und zeigen, was unsere Gesellschaft ausmacht: Zusammenhalt, Unterstützung für den Nächsten, Einstehen füreinander – auch und erst recht nach einem solchen Attentat.“

Landrat Franz Einhaus (SPD) sagte: „Es ist erschreckend, welche Dimension die Zahl der Anschläge in Westeuropa in den vergangenen Jahren und Monaten angenommen hat. Kinder und Jugendliche gezielt zu ermorden, zeugt darüber hinaus allerdings bei dieser Tat von einer Brutalität, die keine Grenzen mehr kennt. Wir sind es den Betroffenen und dem Erhalt unserer freiheitlichen Strukturen schuldig, nicht nur den Terror direkt, sondern auch die Wurzeln und Ursachen zu bekämpfen.“ Dafür sind laut Einhaus lokale, nationale und globale Anstrengungen erforderlich.

Und der Peiner Bürgermeister Klaus Saemann (SPD) betonte: „Es ist schon mehr als tragisch, wenn man in so kurzen Zeitabständen um ein Statement zu Terroranschlägen gebeten wird, die scheinbar nicht enden wollen. Es wird leider einmal mehr deutlich, wie vorrangig ein Vorgehen gegen diejenigen ist, die solche menschenverachtenden Taten planen und ausführen. Den Opfern und Betroffenen sowie den Angehörigen gilt meine aufrichtige Anteilnahme.“

Von Thomas Kröger

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