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Stadt Peine BGE und BFE werten geologische Daten aus
Stadt Peine BGE und BFE werten geologische Daten aus
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12:01 19.05.2018
Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) an der Eschenstraße in Peine ist für die Suche eines Standorts für ein Atommüll-Endlager zuständig. Quelle: Archiv
Peine/Salzgitter

Den Ablauf des Verfahrens beaufsichtigt das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BFE) in Salzgitter. Konkrete Orte sind noch nicht benannt, auch gibt es keine Erkundungen.

Entscheidend für den Erfolg der Endlagersuche sei es, das Ziel fest im Blick zu behalten: ein Endlager für die hoch radioaktiven Abfälle in vertretbarer Zeit in Deutschland mit der bestmöglichen Sicherheit zu finden. „Das klingt trivial – ist aber entscheidend und birgt die eigentliche Herausforderung für die anstehenden Aufgaben“, sagt Wolfram König, Präsident des BFE, ein Jahr nach Inkrafttreten des Standortauswahlgesetzes.

„Zügig zum Ziel gelangen“

Und weiter: „Ich muss davon ausgehen, dass die Bereitschaft, sich dieser Aufgabe und des Themas langfristig anzunehmen, mit dem Abschalten der letzten Atomkraftwerke weiter sinken wird. Gerade deshalb müssen wir darauf achten, dass der Anspruch an ein faires und transparentes Suchverfahren immer auch daran gekoppelt ist, möglichst zügig zum Ziel zu gelangen.“

König geht dabei unter anderem auf die vielfach geforderte Transparenz und Offenheit ein. Ziel des BFE sei es, umfassend zu informieren und Orientierung zu bieten, um damit eine wesentliche Voraussetzung für die Beteiligung der Öffentlichkeit zu schaffen. „Aus Erfahrung weiß ich, dass einem dabei immer wieder ein Widerspruch begegnen wird“, so König. „Auf der einen Seite steht der Anspruch, alles offen zu legen. Auf der anderen Seite werden aus dem Zusammenhang gerissene Einzelergebnisse falsch interpretiert.“

Von Thomas Kröger

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