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Aschersleben und Peine: Partnerschaft lebt

peine Aschersleben und Peine: Partnerschaft lebt

Vertreter der Partnerstädte Aschersleben und Peine kamen am Tag der deutschen Einheit zum alljährlichen Rätetreffen in der Fuhsestadt zusammen. Das Thema „Demografischer Wandel“ stand gestern im Mittelpunkt.

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Rätetreffen in der Fuhsestadt: Die Delegationen aus Aschersleben und Peine tauschten sich am Tag der deutschen Einheit aus.

Quelle: im

Peine. Bürgermeister Michael Kessler begrüßte die Gäste aus der ältesten Stadt Sachsen-Anhalts im Rathaus und stellte erfreut fest: „Im vergangenen Jahr ist die Partnerschaft mit neuem Leben erfüllt worden.“ Die Verbindung zwischen Ratsgymnasium und Gymnasium Aschersleben, gegenseitige Besuche von Seniorengruppen, gemeinsame Aktivitäten – die Verbindung der beiden Städte steht auf einer soliden Basis. Das war auch gestern zu spüren. Die Delegationen verbrachten den ganzen Tag zusammen, genossen eine Stadtführung und eine Rundfahrt durch das Gewerbegebiet Peine Nord, testeten die Discgolf-Anlage.

Interessant war der Vortrag von Ascherslebens Oberbürgermeister Andreas Michelmann, der den demografischen Wandel seiner Stadt beleuchtete. Kernaussage: Die Altersstruktur ist nicht mehr ausgewogen und die Bevölkerung schrumpft. Nach einer Prognose wird die Bevölkerungsentwicklung mit dem Bezugsjahr 2008 von 29 874 auf 22 623 Personen im Jahr 2025 zurückgehen – ein Minus von 24,3 Prozent. Gleichzeitig wird der Anteil der über 65-Jährigen in diesem Zeitraum von 26,4 auf 33,8 Prozent ansteigen.

Erkenntnisse, die auch für Peine aufschlussreich sein können, weil auch hier die Entwicklung zumindest in dieselbe Richtung geht. Michelmann berichtete, dass der Stadtrat von Aschersleben vor einer Woche das Leitbild „Demografischer Wandel“ beschloss. Ziel sei es, die weitere Stadtentwicklung durch viele Maßnahmen aktiv zu steuern. Beispiele sind eine Bildungsoffensive, die Unterstützung einer Zuwanderung von Migranten (und deren Integration) sowie die Schaffung positiver Rahmenbedingungen für junge Frauen. „Ihr Leitbild ist für uns sehr lehrreich“, erklärte Kessler. „Wir werden das Thema vertiefen müssen.“

bor

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