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Stadt Peine Arbeitsminister Hubertus Heil stellte sich Fragen von Schülern
Stadt Peine Arbeitsminister Hubertus Heil stellte sich Fragen von Schülern
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08:00 23.09.2018
Im Rahmen der Europa-Woche diskutierte Minister Hubertus Heil mit Schülern von IGS und BBS in lockerer Atmosphäre. Quelle: Antje Ehlers
Vöhrum

Ein besonderer Gast war am Freitagvormittag an der IGS in Vöhrum und den benachbarten BBS zu Gast. Vor etwa 330 Schülern des elften und zwölften Jahrgangs der IGS und der Berufsschulklasse der Verwaltungsfachangestellten sowie weiteren politisch interessierten Schülern stellte sich Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, zugleich SPD-Bundestagsabgeordneter aus Peine, den Fragen der Schüler.

„Politik in Schule ist wichtig“

In ihrer Begrüßung bedankten sich beide Schulleiterinnen Ulla Pleye (IGS) und Maria Zerhusen (BBS) für den Besuch und machten deutlich, dass an ihren Schulen politische Bildung eine wichtige Rolle spiele. „Wir sind offen und eigenständig und scheuen die Auseinandersetzung mit der Politik nicht“, fand Pleye klare Worte. Zerhusen freute sich über die gute Zusammenarbeit beider Schulen und sieht es auch als deren Aufgabe, das politische Bewusstsein zu fördern.

Beide Schulen hatten den Besuch vorbereitet und Fragen ausgearbeitet mit Themen, die die Schüler im Unterricht beschäftigen. Die anfängliche Aufregung von Giselia Krückemeier, Calvin Burghard (beide Auszubildende zu Verwaltungsfachangestellten) sowie Tim Rygol und Daniel Seifert aus dem zwölften Jahrgang der IGS, die stellvertretend die Fragen an den Minister stellten, legte sich schnell.

„Heute bin ich einer von euch“

Gleich zu Beginn veranlasste Heil, die durch eine Tischordnung geschaffene Distanz aufzuheben und sich auf die Stufen der Aula in der IGS zu setzen. Zudem bat er darum, ihn nicht als Arbeitsminister zu betrachten. „Heute bin ich einer von euch“, sagte er und erntete dafür nicht nur Applaus, sondern zusätzlich erhebliche Sympathiepunkte.

Schüler stellten die Fragen

Nach einer kurzen Einführung stiegen die Jugendlichen dann auch ohne Scheu in die Fragen ein. So musste Heil zunächst sich persönlich vorstellen und dann die Frage beantworten, was er denn an seinem Beruf nicht möge. So antwortete er, dass ihm die Arbeit gefalle, obwohl es nur ein „Beruf auf Zeit“ sei. „Das Bild der Bundesregierung in der Öffentlichkeit ist im Moment schlecht, das ist schade. Und ich mag nicht, dass manche Abstimmungsprozesse so zäh verlaufen.“

Die Fragen von Daniel Seifert und Tim Rygol zielten eher auf die politischen Inhalte ab. So erkundigten sie sich, ob sich die Debattenkultur im Bundestag verändert habe, seit die AfD dort vertreten ist. Die Fragen der Berufsschüler hingegen zielten eher in Richtung Europapolitik ab.

Von Antje Ehlers

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