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Stadt Peine Anwohnerin ärgert sich über wiederholte Fahrerflucht
Stadt Peine Anwohnerin ärgert sich über wiederholte Fahrerflucht
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10:37 19.02.2018
Leonore Muschter zeigt auf den Schaden, den der letzte Unfallfahrer hinterlassen hat, bevor er unerkannt flüchtete.  Quelle: Antje Ehlers
Schmedenstedt

Seit den 50er-Jahren haben sich etwa 30 Unfälle ereignet, bei denen das Eigentum der Schmedenstedterin beschädigt wurde.

Mitte Januar hat es in den frühen Morgenstunden wieder gekracht. Und wieder hat der Unfallfahrer unerkannt den Unfallort verlassen. „Der Schaden ärgert mich schon sehr“, sagt Muschter, „aber noch mehr ärgert mich die Fahrerflucht. Ich bin über 90 und muss nun sehen, wie ich Zaun und Mauer reparieren kann.“ Sie habe nach dem Unfall mehrere dunkle Kunststoff- und Metallteile auf dem Boden entdeckt, die laut Aufschrift von einem Mazda stammen. Sie hofft nun darauf, dass vielleicht Mitbürger, denen ein entsprechend beschädigtes Auto aufgefallen ist, sich bei der Polizei melden. In den meisten bisherigen Fällen konnten die Verursacher ermittelt werden und eine Abwicklung über Versicherungen erfolgen.

Immer wieder kommt es in der Kurve am südlichen Ortseingang zu schweren Unfällen. Einmal, erinnert sich die 91-Jährige, habe ein Lastwagen nur knapp die Hausecke verfehlt und sei durch Mauer und Zaun über das Grundstück in die benachbarte Scheune gefahren. Mittlerweile habe sie Angst, in ihrem Sessel im Wohnzimmer zu sitzen. „Schließlich muss ich immer damit rechnen, dass auch mal die Hauswand durchbrochen werden kann.“

2011 wurde von der Unfallkommission eine Entschärfung der Kurve durch die Herabsenkung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 100 auf 70 Stundenkilometer sowie ein Eingangsportal aus zwei Ortsschildern empfohlen.

Außerdem sollten Richtungstafeln aufgestellt werden. Bis auf die Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit kam es auch so, dennoch passieren weiter Unfälle. Daher fragt sich die Anwohnerin, ob durch bauliche Maßnahmen nicht einige davon hätten verhindert werden können.

Reaktion der Stadt Peine

„Aufgrund ablehnender Stellungnahmen des Landkreises und des Polizeikommissariats Peine ist es der Stadt Peine rechtlich nicht möglich, die angegebenen Maßnahmen umzusetzen“, äußert sich Stadt-Sprecherin Petra Neumann auf Nachfrage. Weiter sagt sie: „Die Mitglieder dieser Unfallkommission werden auch den beschriebenen Straßenabschnitt im Rahmen des Notwendigen weiterhin im Auge behalten und hier im Rahmen des rechtlich Gebotenen Maßnahmen entwickeln. Hierauf wird die Stadt Peine Einfluss nehmen.“

Von Antje Ehlers

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