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Andreas Gabalier: PAZ-Lesern wünsche ich Gesundheit

Silvester-Interview mit Musik-Star Andreas Gabalier: PAZ-Lesern wünsche ich Gesundheit

Der österreichische Volksrocker Andreas Gabalier (32) ist auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Nach seinem Sommer-Hit „Hulapalu“ und ausverkauften Konzerten startet der Grazer nun mit „MTV unplugged“ durch. Für 2017 sind schon eine Unplugged-Tournee und die größte Volks-Rock‘n‘Roll-Party der Welt geplant. 

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Der österreichische Musiker Andreas Gabalier im großen PAZ-Interview zu Silvester.

Quelle: Foto: dpa

Kreis Peine. Den Jahreswechsel verbringt er mit „Freunden auf der Alm“, die PAZ sprach mit ihm über seine Pläne und Wünsche fürs kommende Jahr.

Ein bewegtes und sehr erfolgreiches Jahr liegt hinter Ihnen, was war der schönste Moment?

Ich glaube, das war die Aufzeichnung zu MTV Unplugged. Dieser Mythos, der da mitgeschwungen ist, das war einfach groß. Da kamen bei mir viele Erinnerungen aus der Jugend an längst vergangene MTV-Unplugged-Konzerte hoch. Ich bin sehr stolz, dass ich mich da jetzt auch habe einreihen dürfen.

Wie kam es dazu, dass Sie der Künstler für MTV Unplugged 2017 wurden? Da wird ja nicht jeder gefragt.

Ja, es stimmt, das darf nicht jeder machen. Die Produzenten waren per Zufall auf meinem Konzert auf der Waldbühne und haben sich offensichtlich von der Begeisterung anstecken lassen. Sie waren fasziniert, weil es so verrückt anders ist, dass sie das gerne wagen wollten. Das war natürlich eine riesengroße Freude für mich. Wir haben uns dann getroffen, über Details geplaudert, auch darüber, wer die Gast-Acts sein sollten. Es ist speziell für einen Künstler aus Österreich, der noch dazu im Dialekt singt, wahrscheinlich das größte Highlight, dass man sich als Musiker vorstellen kann.

Einer der Gast-Acts ist Anna Netrebko. Wie war die Zusammenarbeit mit ihr?

Erst haben mir alle ein bisschen Angst gemacht. Sie wurde als Diva angekündigt, die dreimal singt und dann wieder geht. Letztendlich haben wir vier Stunden lang zusammen geprobt, sie war so was von normal und herzlich, das hat Riesenspaß gemacht. Ich habe ihr außerdem den steirischen Dialekt beigebracht.

Sie haben auch alte Bekannte vom Vox-Tauschkonzert „Sing meinen Song“, Xavier Naidoo und Gregor Meyle, zu den Aufnahmen geholt.

Wir sehen uns regelmäßig und es war mir ein Anliegen, bei diesem Projekt den Gregor und den Xavier dabei zu haben. Wir haben ein „Sing meinen Song“-Revival gemacht, das hat sich ausgezahlt.

Vor Kurzem waren Sie in der Region zum Fahrsicherheitstraining bei VW in Ehra Lessien (Gifhorn). Konnten Sie dabei noch etwas dazulernen?

Na klar, ich konnte da noch ziemlich viel dazulernen. Die Technik hat mich beeindruckt, ich bin begeistert, wie viel der Touareg auch im Gelände kann. Was für Schräglagen, was für Schotterstraßen bergauf und bergab er meistert, beeindruckend. Das war eine coole Erfahrung.

Apropos Autos, stimmt es, dass sie auf der Bundesstraße 317 zur Welt gekommen sind?

Ja, das stimmt tatsächlich, auf der Bundesstraße nach Kärnten. Ich hatte es zu eilig gehabt, auf die Welt zu kommen.

Sie sind sehr heimatverbunden. Was bedeutet Heimat für Sie?

Heimat wird oftmals falsch ausgelegt. Heimat ist für mich das Vertraute, zu Hause sein, in der vertrauten Umgebung, im Freundeskreis. Dazu zählt auch die österreichische Kultur und die ausgezeichnete Kulinarik. Es ist einfach schön daheim.

Was macht der Privatmann Andreas Gabalier in seiner Freizeit am liebsten?

Ich treffe mich mit Freunden und Familie, bin gerne draußen in der Natur und genieße die freien Stunden. Ganz schlicht und einfach, wie jeder andere auch.

Sie schreiben Ihre Lieder selber, wie sind sie auf „Hulapalu“ gekommen, den Hit des Jahres?

Das hat mir mal ein Mädchen ins Ohr geflüstert. Sie hat gemeint, so schnell geht das nicht mit dem Hulapalu. (lacht). Und so kam dann der Hit zustande - es hätte keiner gedacht, dass der so durch die Decke geht.

Wie verbringen Sie den Jahreswechsel?

Ich werde wie immer auf der Alm feiern, recht groß, mit vielen Freunden und vielen Verwandten. Bei gutem Essen, Getränken und netten Gesprächen mit meinen Lieben.

Sind sie privat also eher der gesellige Typ?

Aber ja, vollkommen.

Gibt es eine Silvester-Feier aus der Jugend, an die sie sich noch besonders gerne zurück erinnern?

Eigentlich waren es immer private Partys, immer mit vielen Freunden.

Gibt es gute Vorsätze für 2017?

Eigentlich möchte ich gerne einen Gang zurückschalten. Es war ein unglaublich turbulentes, kräfteraubendes, aber auch schönes Jahr.

Aber für 2017 ist schon einiges geplant…

Wir haben ein paar Auslands-Projekte geplant, Shanghai, Singapur und New York. Dann stehen die großen Stadien im Sommer an und vorher noch die MTV-Unplugged-Tour. Das nächste Jahr ist also tatsächlich schon ganz gut verplant.

Was wünschen Sie den Lesern der Peiner Allgemeinen Zeitung für 2017?

Ich wünsche allen PAZ-Lesern vor allen Dingen Gesundheit. Denn alles andere kann man sich kaufen.

Interview: Monika Kröger

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