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Stadt Peine Angeblicher Versicherungsbetrug endet mit Verfahrenseinstellung
Stadt Peine Angeblicher Versicherungsbetrug endet mit Verfahrenseinstellung
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20:00 15.04.2019
Das Amtsgericht in Peine: Hier wurde der Fall verhandelt. Quelle: Archiv
Peine/Vöhrum

Einstellung des Verfahren wegen angeblichen Versicherungsbetrugs: So lautete am Montag die Entscheidung des Amtsgerichts, vor dem sich ein Vöhrumer (43) verantworten musste.

Der Angeklagte schilderte, dass er am 17. November 2017 mit seinem Fahrzeug im Bereich der Kirchvordener Straße in Vöhrum unterwegs war, als er dort vor einer Baustellenampel bei Rotlicht halten musste. Eine Pkw-Fahrerin habe beim Ausparken aus einer Parklücke mit ihrem silbernen Peugeot sein Auto gerammt, ohne es sofort zu bemerken. Erst auf die Ansprache des 43-Jährigen hin habe sie ihren Fehler erkannt und dem Vöhrumer gegenüber Angaben zu ihrer Person gemacht. Der Geschädigte habe vergessen, sich das Kfz-Kennzeichen und den Namen der Unfallverursacherin zu notieren. Zwar seien Fotos von den Beschädigungen beider Fahrzeuge erstellt worden, es wurde jedoch auf das Hinzuziehen der Polizei verzichtet.

Unfall wurde offensichtlich falsch zugeordnet

Laut Angeklagtem wollte die vermeintliche Unfallverursacherin den Schaden ihrer Versicherung melden. Nach seiner Rückfrage bei dem Unternehmen, ob sie dies getan habe, bejahte die Versicherung dies und bat um einen Kostenvoranschlag und Fotos. Anfang 2018 mahnte der Angeklagte die Regulierung an. Man sagte ihm, dass die erstellte Schadensmeldung bearbeitet werde. Der offene Betrag wurde überwiesen. Kurze Zeit später stellte sich heraus, dass der Schaden einem falschen Versicherungsnehmer zugeordnet wurde. Dieser fährt keinen Peugeot, sondern einen blauen Mazda und hatte zum genannten Zeitpunkt keinen Unfall verursacht. Der Versicherer erstatte daraufhin Anzeige gegen den Geschädigten vor dem Hintergrund eines möglichen Versicherungsbetrugs.

Angeklagte hatte Geld zurückgeschickt

Wer in diesem Fall was, wann falsch gemacht oder zu geordnet hatte, war nicht endgültig zu klären. Der Angeklagte hatte zwischenzeitlich das ihm als Geschädigten überwiesene Geld zu seiner Entlastung zurückgeschickt. Der Richter folgte dem Antrag von Verteidigung und Staatsanwaltschaft auf Einstellung des Verfahrens gegen den Angeklagten.

Von Eckhard Bruns

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