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Stadt Peine Amnesty International in Peine kritisiert Moschee-Sprecher
Stadt Peine Amnesty International in Peine kritisiert Moschee-Sprecher
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13:00 22.02.2018
Istanbul: Der deutsch-türkische Journalist Deniz Yücel und seine Frau Dilek nach Yücels Freilassung aus dem türkischen Gefängnis. Quelle: dpa
Peine

Stoll schreibt: „Sie sagen, Sie wüssten nicht ,wie es dort ist’, und meinen die Türkei. In der Türkei sitzen über 150 meist türkische, aber auch ausländische Reporter in Haft. Eine solche Zahl kennen wir selbst aus Iran oder aus China nicht. Und wenn all diese Menschen ihr Wissen nicht öffentlich verbreiten können, können Sie davon nichts erfahren. Regierungsnahe Zeitungen wie ,Sabah’ erwecken den Eindruck, Herr Yücel sei zwar freigelassen, dürfe aber bis zum Abschluss seines Prozesses die Türkei nicht verlassen. Tatsachen werden bewusst verschwiegen, die Menschen irregeführt.“

Und der Aktivist zweifelt an dem Rechtssystem in der Türkei und wirft dem türkischen Staat „schwere Menschenrechtsverletzungen“ vor. Stoll fragt: „Wie kann es sein, dass Deniz Yücel über ein Jahr ohne Anklage in Untersuchungshaft sitzt? Wie kann es sein, dass er auch heute noch nicht die Gründe für seine Verhaftung kennt?“

Akyalcin antwortet Stoll: „Es freut mich, dass Sie meine Stellungnahme zu der Freilassung von Herrn Yücel gelesen haben und dass Sie dazu noch Fragen haben. Dass wir hier mehrheitlich Menschen mit türkischen Wurzeln haben, die die Moschee besuchen, heißt nicht, dass wir hier die türkische Regierung vertreten. Da die Thematik sehr komplex ist, würde ich Sie und Interessierte des Vereins Amnesty International zu uns in die Moscheegemeinde einladen, um das eine oder andere zu erörtern.“

Von Thomas Kröger

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