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Ammoniak-Alarm in der Peiner Innenstadt

Peine Ammoniak-Alarm in der Peiner Innenstadt

Alarm am späten Abend: Mit einem Großaufgebot rückte die Peiner Feuerwehr gestern zu einem Einsatz in der Fußgängerzone aus. Der Grund: Im Härke-Ausschank hatte es stark nach Ammoniak gerochen.

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Peine. Um exakt 21.46 Uhr ging der Alarm bei der Feuerwehr ein, nur Minuten später waren in der Innenstadt immer wieder Sirenen zu hören. Ein gutes Dutzend Fahrzeuge  hatte sich Richtung Härke-Ausschank am Gröpern in Bewegung gesetzt. 51 Feuerwehrleute waren ausgerückt.

Da Ammoniak schwerer als Luft ist, hatte sich dieser im Keller des Härke-Ausschanks festgesetzt und für einen beißenden Geruch gesorgt. „Ammoniak ist sehr geruchsempfindlich“, erklärte Feuerwehr-Einsatzleiter Ralf Kunter und ergänzte: „Aber unsere Messungen haben ergeben, dass der Wert ganz weit entfernt von einer Gesundheitsgefährdung war.“ Das Gas verflüchtigte sich dann auch ziemlich schnell von selbst.

Die eigentliche Ursache beschäftigte die Feuerwehr jedoch noch bis in die Nacht hinein. Denn: Das Ammoniak stammte aus dem Kühlsystem der benachbarten Brauerei. Bereits am Nachmittag hatte es dort eine Leckage gegeben und das System war abgeschaltet worden. Das Gas wurde dann in dem Eiswasser verdünnt, mit dem die heiße Würze gekühlt wird. „Dieses Wasser kommt aber nicht mit dem Produkt in Berührung“, betonte Brauerei-Chef Martin Härke.

ale/pif

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Peine
Gibt Entwarnung: Martin Härke vor dem abgesperrten Sudhaus, wo derzeit das Leck am Kühlsystem behoben wird.

Peine. Entwarnung: Nach dem Ammoniak-Unfall am Mittwochabend bei der Brauerei Härke (PAZ berichtete), der einen Großeinsatz der Feuerwehr Peine auslöste, besteht für die Anwohner keine Gefahr. Das giftige Gas war nur in geringen Mengen ausgetreten.

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