Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Stadt Peine Althusmann sieht Notwendigkeit zur Neuausrichtung bei der PUT
Stadt Peine Althusmann sieht Notwendigkeit zur Neuausrichtung bei der PUT
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
23:00 14.02.2018
Ungewisse Zukunft: Die Peiner Umformtechnik an der Woltorfer Straße.  Quelle: Thomas Freiberg
Peine

Am Dienstagabend war der niedersächsische Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) vor Ort in Peine und sprach sowohl mit der Arbeitnehmer- als auch mit der Arbeitgeberseite des kriselnden Schraubenherstellers.

 „Im Rahmen meiner Gespräche mit Betriebsrat und Geschäftsführung der Peiner Umformtechnik ist mir die Notwendigkeit zur Neuausrichtung des Unternehmens deutlich geworden“, sagte Althusmann am Mittwoch auf Anfrage der PAZ. „Für einen solchen Fall habe ich in Aussicht gestellt, den Prozess seitens des Ministeriums aktiv zu unterstützen. Zudem habe ich auf die Möglichkeit einer Landesbürgschaft für einen potenziellen Investor hingewiesen.“

Weitere Hilfestellungen hatte Althusmann bereits am Dienstag skizziert – so etwa Gespräche auf höchster Ebene mit dem wichtigen PUT-Kunden Volkswagen sowie die Unterstützung bei der Suche nach einem neuen Investor. Doch reichen den Arbeitnehmern vor Ort diese Absichtserklärungen aus? Oder hätten sie sich noch konkretere Hilfe gewünscht?

„Ich persönlich fand die Aussagen des Ministers glaubwürdig und gut“, sagt der PUT-Betriebsratsvorsitzende Uwe Simon. „Und gerade auch die Zusage, als Aufsichtsrat-Mitglied bei Volkswagen auf unsere Situation hinzuweisen – das könnte wirklich was bewegen.“ Denn die Peiner Umformtechnik gilt als enorm wichtiger Zulieferer für den Wolfsburger Autokonzern. „VW und anderen Kunden stehen dabei komplett hinter uns“, betont auch Betriebsratsmitglied René Tomasch.

Betriebsrats-Chef Simon hofft nun, dass der Besuch des Ministers und eine mögliche Initiative von Volkswagen zu einem Umdenken beim PUT-Geschäftsführer Marc Eberle führt, der auch Geschäftsführer der PUT-Gesellschafterin Hanse Industriekapital ist. „Denn uns ist noch immer nicht klar, was die Hanse IK überhaupt will. Eine Zukunft für die PUT anscheinend nicht“, so Simon abschließend.

Die PAZ hat auch den PUT-Geschäftsführer um eine Stellungnahme gebeten – allerdings ohne Erfolg.

Von Tobias Mull

Für Kopfschütteln bei einigen Mitgliedern des Arbeitskreises Schule haben jetzt Aussagen in der PAZ von Dietmar Meyer (SPD) und Elke Kentner (Grüne) über die unklare Zukunft der Grundschulen in Dungelbeck, Schmedenstedt und Woltorf gesorgt.

14.02.2018

Julien Aaron Kobbe liest am besten. Am Mittwoch sind neun Schüler aus dem Kreis Peine mit ihren Lieblingsbüchern gegeneinander angetreten, um den besten Vorleser zu ermitteln.

21.02.2018

Rund 200 Besucher fanden sich kürzlich im Peiner Kreismuseum zum Vortrag von Volkmar Schüßler-Langeheine ein, in dem dieser über die Geschichte der in 1921 gegründeten „Norddeutschen Schrauben- und Mutternwerke bis hin zur Peiner AG“ berichtete.

14.02.2018