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Stadt Peine Alarm in Peine: Großübung der Feuerwehr
Stadt Peine Alarm in Peine: Großübung der Feuerwehr
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18:09 14.04.2019
Die Feuerwehren der Stadt Peine absolvierten eine Großübung auf dem Gelände von Meyer & Meyer. Quelle: Kathrin Bolte
Peine

Martinshörner und Blaulicht am Samstagvormittag im Peiner Industriegebiet Ost, um 10.10 Uhr ging dann der Notruf ein: „Feuer in einer Lagerhalle bei Meyer & Meyer“. Zum Glück handelte es sich um eine Übung.

Für ein möglichst realistisches Umfeld hatten die Organisatoren der Übung Norbert Czyrnik (zukünftiger stellvertretender Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Kernstadt) und Jörg Rühle (Ausbildungsleiter der Ortsfeuerwehr Kernstadt) kontrolliert ein Feuer im Außenbereich entzündet. Dieses sorgte dafür, dass dicke Rauchschwaden über dem Gebiet lagen. Wie bei einem richtigen Brand wiesen diese den Feuerwehrleuten den Weg, was besonders wichtig in dem unübersichtlichen Industriegebiet war.

Übungslage rein fiktiv

Wie die beiden Organisatoren erklärten, sei die Übungslage rein fiktiv und basiere nicht auf bisherigen Ereignissen. Das Szenario: Aus unbekannter Ursache bricht im mittleren Hallenteil bei Meyer & Meyer ein Feuer aus. Die automatische Brandmeldeanlage erkennt diesen Brand und löst Alarm in der Leitstelle in Braunschweig aus. Aufgrund eines Defektes an der Löschanlage breitet sich das Feuer in der Halle immer weiter aus. In einem angrenzenden Hallenteil dringt Brandrauch ein, dort wird eine unbekannte Anzahl an Arbeitern vermisst.

Feuerwehrübung der Feuerwehr der Stadt Peine

Mit Ruhe und Sachverstand

Wie erst vor kurzem bei dem Brand in der Tiefgarage im Klawiter-Gebäude kamen nach und nach die Feuerwehren der verschiedenen Ortschaften am Brandort an. Nachdem die Lage sondiert war, wurden die Verantwortlichkeiten und die Aufgabenbereiche verteilt. Wie bei einem echten Einsatz behielten die Feuerwehrmänner und -frauen die Ruhe und gingen routiniert ihrer Arbeit nach. Dass es sich um eine Übung handelte, erfuhren die Beteiligten erst nach der Alarmierung – schließlich sollte eine realistisches Szenario entstehen.

Ziele der Übung

Mit der Übung sollte die Auskömmlichkeit der vorhandenen Wasserversorgung des Industriegebiets geprüft werden. Auch die Zusammenarbeit der verschiedenen Einheiten aus dem Stadtgebiet werde so überprüft, hieß es. Teilgenommen haben die Ortsfeuerwehren Kernstadt und Stederdorf, der Fachzug Atemschutz (Ortsfeuerwehren Eixe, Essinghausen, Handorf und Schmedenstedt), der Fachzug Personalreserve Süd und Nord (Ortsfeuerwehren Berkum, Dungelbeck, Rosenthal, Duttenstedt, Röhrse und Woltorf) und die Fachgruppe Drehleiter Peiner Träger (Werkfeuerwehr Stahlwerk). Weiterhin im Einsatz waren die Fachgruppe Logistik (Ortsfeuerwehr Schwicheldt), die Fachgruppe Kommunikation (gestellt aus Mitgliedern verschiedener Ortsfeuerwehren), der Führungsdienst (Stadtbrandmeister und seine Vertreter im Einsatz), rückwärtiger Dienst (Stadtgerätewart und Stadtbekleidungswart) sowie der Einsatzleitwagen (ELW) 2 des Landkreises.

Neben Czyrnik und Rühle begleiteten der stellvertretende Stadtbrandmeister Thorsten Radigk sowie Sascha Spötter und Olaf Schurig aus dem Kreis der Brandmeister vom Dienst der Ortsfeuerwehr Kernstadt die Übung. „Nur durch solche Übungen ist es möglich, die Aus- und Fortbildung der ehrenamtlichen Einsatzkräfte zu realisieren. Wir bedanken uns daher ausdrücklich bei Meyer & Meyer für die Zurverfügungstellung der Logistikhalle als Übungsobjekt“, betonte Rühle.

Von Kathrin Bolte

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