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Stadt Peine ADAC fordert: Hohe Unfallzahl auf der A2 senken
Stadt Peine ADAC fordert: Hohe Unfallzahl auf der A2 senken
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20:05 24.05.2018
Bei Wendeburg: Autos und Lastwagen stehen im Stau nach einem Lkw-Unfall auf der A2. Quelle: dpa
Peine

Angesichts einer anhaltend hohen Unfallzahl auf der staugeplagten Autobahn 2 will Niedersachsen mit einer besseren Baustellenplanung die Sicherheit erhöhen. Nachdem der Landtag Anfang des Jahres Maßnahmen zu einer besseren Koordination der Arbeiten angemahnt hatte, informierte Verkehrsminister Bernd Althusmann (CDU) am Donnerstag über neue Baukonzepte für die viel befahrene Ost-West-Verbindung.

Immer wieder sind Baustellen Ursache von Staus auf der A2, in denen sich viele schwere Karambolagen ereignen. In rund die Hälfte aller Unfälle sind Lastwagen verwickelt.

Nach den Zahlen der Polizei gab es 2017 auf dem niedersächsischen A2-Abschnitt 3538 Unfälle, im Vorjahr waren es 3516 Karambolagen, im Jahr 2015 krachte es insgesamt 3447 Mal. Bis zu 130 000 Fahrzeuge täglich, ein Drittel darunter Lastwagen, rollen über die Route von Berlin quer durch Niedersachsen Richtung Ruhrgebiet.

1644 Staus in 2017 allein auf drei problematischen Abschnitten

Nach einer ADAC-Statistik belegte die A2 im vergangenen Jahr den Spitzenplatz in der Staubilanz in Niedersachsen. 1644 Staus gab es demnach alleine auf drei besonders problematischen Abschnitten.

Die Polizei hat die Baustellen schon lange als eine Hauptursache schlimmer Unfälle auf der A2 ausgemacht. Die Arbeiten auf den Autobahnen sollten deshalb so kurz wie möglich gehalten werden, denn Baustellen blieben Gefahrenstellen, hatte die Polizeidirektion Hannover bei der Vorlage der Verkehrsunfallstatistik 2017 erklärt.

Kontrolle der Baustelleneinrichtung gefordert

Als konkrete Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit auf der A2 fordert der ADAC neben einer besseren Koordination und einer Verkürzung der Bauzeiten auch eine Kontrolle der Baustelleneinrichtung. Geprüft werden solle, ob Beschilderungen sinnvoll und für die Autofahrer verständlich seien. Geschaut werden müsse auch, ob die Fahrspuren zu erkennen seien und die Gelb-Markierung auf dem Asphalt halte.

Von Thomas Kröger

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