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ADAC: "A 2 bei Peine bleibt ein Sorgenkind"

240.000 Fahrzeuge pro Tag ADAC: "A 2 bei Peine bleibt ein Sorgenkind"

Vor dem Hintergrund der jüngsten schweren Lkw-Verkehrsunfälle auf der A 2 fordert der ADAC Niedersachsen verstärkte Kontrollen. Hauptproblem sei die hohe Verkehrsdichte. Täglich passieren 240.000 Fahrzeuge die Autobahn bei Peine, darunter etwa 72.000 Lkw. Die A 2 sei nach wie vor ein Sorgenkind, sagte ADAC-Sprecherin Sabine Schlemmer - insbesondere im Bereich Peine.

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Dichter Verkehr auf der A2 bei Peine: Rund ein Drittel aller Fahrzeuge sind nach Angaben des ADAC Lastwagen. Der Anteil der Großfahrzeuge soll bis 2025 um 60 Prozent ansteigen.

Quelle: Archiv

Peine. „Ein Drittel aller Fahrzeuge auf der A 2 sind Lastwagen - mit zunehmender Tendenz“, sagt Schlemmer. Bis 2025 soll der Lkw-Anteil um 60 Prozent steigen. Bedeutet: In 13 Jahren fahren nach den Berechnungen der Experten 115.000 Lastwagen durch das Peiner Gebiet.

Künftig müsse deshalb noch stärker darauf geachtet werden, dass Lkw-Fahrer ihre Lenk- und Ruhezeiten einhalten und der sogenannte Kolonnenverkehr unterbunden wird, fordert Reinhard Manlik, Vorsitzender des ADAC Niedersachsen. Sicherheitsabstände müssten unbedingt eingehalten werden, damit es nicht zu verheerenden Auffahrunfällen kommt.

„Vorrangiges Ziel muss es sein, die Verkehrssicherheit auf der wichtigen Ost-West-Verbindung zu erhöhen und zu verbessern. Schon heute wird die rechte Spur fast ausschließlich von Lastwagen genutzt“, stellt Manlik fest. Das Land Niedersachsen habe die Verkehrssicherheit auf der A 2 bereits durch Tempo-Anlagen verbessert, die den Verkehr in Abhängigkeit von Verkehrsbelastung und Witterung steuern. Diese zeigten positive Wirkung.

An den neu installierten Blitzern auf der A 2 bei Peine lässt der ADAC allerdings kein gutes Haar. „Die Anlagen tragen definitiv nicht zur Verkehrssicherheit bei“, sagt Schlemmer. Im Gegenteil: „Die Blitzer verunsichern viele Autofahrer, die dann abrupt abbremsen. Das kann Auffahrunfälle provozieren.“

mic

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