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A 2 bei Peine: Verkehrsleitsystem kommt

Ausschuss A 2 bei Peine: Verkehrsleitsystem kommt

Steter Tropfen höhlt den Stein: Überraschend wird jetzt doch das Verkehrsleitsystem auch im Autobahn-2-Abschnitt bei Peine installiert – und zwar noch in diesem Jahr. Ursprünglich war geplant, die Anlage erst ab Braunschweig aufzubauen. Zwischen Hämelerwald und Hannover ist das System seit Jahren in Betrieb.

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Noch in diesem Jahr bekommt die Autobahn 2 bei Peine ein Verkehrsleitsystem.

Quelle: Archiv

Kreis Peine. Das teilte gestern Karl-Heinz Becker, Leiter des Straßenverkehrsamtes, im Kreis-Ausschuss für Zentrale Verwaltung und Feuerschutz mit. Der Bund investiert dafür vier Millionen Euro.

Noch nicht berücksichtigt ist eine stationäre Geschwindigkeitskontrolle des Landkreises. Der Antrag der Kommune liegt seit eineinhalb Jahren vor. Ratsherr Rolf Ahlers (CDU) forderte daher, einen Beschluss des Kreistages zu fassen, um die Forderung zu unterstreichen. Die SPD sah in dem Antrag allerdings noch Beratungsbedarf und verwies das Anliegen in die Fraktionen.

Angesichts der Wirtschaftskrise brechen dem Landkreis etwa acht Millionen Euro an Einnahmen aus der Kreisumlage weg. Im vergangenen Jahr gab es noch zirka 58 Millionen Euro von den Gemeinden und der Stadt Peine. In diesem Jahr erwartet Kämmerer Christian Gleicher Einnahmen in Höhe von 50 Millionen Euro. Daher soll für das kommende Jahr die Kreisumlage angehoben werden – und zwar gleich um 4,4 Prozentpunkte.

Davon erwartet sich der Landkreis bereits für 2011 wieder Mehreinnahmen von etwa sieben Millionen Euro, sodass die Summe der Kreisumlage mit knapp 58 Millionen Euro wieder das Niveau von 2009 erreicht. In den folgenden Jahren erwartet der Kreis wiederum Mehreinnahmen. „Die beziehen sich jedoch auf höhere Einnahmen der Gemeinden und der Stadt“, sagt Gleicher. Der Erste Kreisrat Henning Heiß betont, dass keine weitere Anhebung der Kreisumlage geplant sei.

Insgesamt erwartet der Landkreis in diesem Jahr Einnahmen von knapp 188 Millionen Euro, denen Ausgaben in Höhe von 255 Millionen Euro gegenüberstehen. Im vergangenen Jahr lag der Fehlbetrag noch bei knapp 52 Millionen Euro, während er in diesem Jahr sprunghaft auf 66,4 Millionen Euro ansteigt.

pif

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