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Stadt Peine 6,6 Millionen Euro für Internetausbau im Kreis Peine
Stadt Peine 6,6 Millionen Euro für Internetausbau im Kreis Peine
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12:51 20.04.2018
Im Kreis Peine wird die schnelle Internetversorgung ausgebaut. Quelle: dpa
Peine

„Im Rahmen der aktuellen Fördermöglichkeiten durch Bund und Land haben wir im Landkreis Peine unsere Kräfte gebündelt und werden gemeinsam mit der kreisangehörigen Stadt Peine und den Gemeinden insgesamt mehr als eine Million Euro aus kommunalen Mitteln zur Verfügung stellen“, sagt Landrat Franz Einhaus. Damit gewährleistet, dass die sogenannten „weißen Flecken“ für Privathaushalte und Gewerbegebiete weitgehend erschlossen werden. Als „weiße Flecken“ werden die bisher unversorgten Adresspunkte bezeichnet, die in den nachfolgenden drei Jahren durch Telekommunikationsunternehmen selbst nicht ausgebaut werden sollen. „Die Gemeinden haben dabei intensiv mitgewirkt und entschieden, welche Adresspunkte letztlich konkret in diesem Rahmen ausgebaut werden sollen“, sagt Katja Schröder, Sprecherin des Landkreises Peine.

Deutsche Telekom AG erhält den Zuschlag

Darüber hinaus sollen die weiterführenden Schulen im Kreisgebiet angebunden werden, mit dem Ziel bis in die Klassenräume Internet-Anschlüsse über WLAN gewährleisten zu können. „Dies führt zu einer nachhaltigen Verbesserung der Lerninfrastruktur an Schulen und ist auch eine Konsequenz des seit Jahren vom Landkreis Peine intensiv verfolgten Ausbaus der Bildungsinfrastruktur“, so Schröder.

Nach aufwendigen Markterkundungs- und Interessenbekundungsverfahren hätten Bund und Land im August 2017 grundsätzlich ihre Förderzusagen gegeben, erklärt Schröder weiter. Als Ergebnis eines „komplexen Ausschreibungs- und Vergabeverfahrens“ hat der Kreis den Zuschlag an die Deutsche Telekom AG erteilt. „Alle Pflichtanforderungen werden durch die Deutsche Telekom AG erfüllt. Damit schaffen wir für die in den beiden vorgeschalteten Verfahren identifizierten unversorgten Adressen eine flächendeckende Versorgung mit schnellem Glasfaser bis an die Gebäude beziehungsweise Wohnungen“, so Landrat Einhaus, der diese Entwicklung als „großen Erfolg für die Region“ wertet. Die Ziele der Breitbandförderung von Bund und Land würden damit sehr deutlich überschritten werden, meint der Landrat. Eine Zugangsrate von mindestens 100 Mbit/s sei gewährleistet.

Arbeiten werden länger dauern als geplant

„Als kleiner, aber in Anbetracht der angestrebten Ergebnisse, verschmerzbarer Wermutstropfen, werden die Arbeiten insgesamt etwa zwei Monate länger dauern“, kündigt Schröder an. „Im Laufe des kommenden Jahres werden alle Anschlüsse zur Verfügung stehen können.“

Nach Angaben des Landkreises werden Fördermittel in Höhe von rund 5,2 Millionen Euro gewährt und damit Projektinvestitionen von rund 6,6 Millionen Euro ermöglicht. Im Ergebnis sollen dann 1502 Haushalte, 23 Schulen und 25 Gewerbebetriebe mit einer deutlich verbesserten Netz-Qualität und Geschwindigkeit versorgt werden.

Von Janine Kluge

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